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    Kitzingen

    Nachwuchs für den Nachwuchs

    Die diesjährigen Lehramtsanwärter und die Funktionsträger des Schulamtes (von vorne, jede Reihe von links): Ländrätin Tamara Bischof, Lisa-Christina Engelhard, Christina Hagenauer, Maximilian Seidel. Christopher Then, Julian Gutgesell, Stefanie Sauermann, Eva-Maria Zuckermeier, Isabell Haaf, Simone Meyer, Luise Bahr, Johanna Lechner, Roman Kürty. Oben (von links): Schulamtsdirektor Kurt Krause, stellvertretender Schulamtsdirektor Veit Burger, Personalratsvorsitzender der Grund– und Mittelschulen Kitzingen Andreas Liebald, Seminarleiter der Mittelschulen Hubertus Funk und Seminarleiterin der Grundschulen Stephanie Reuver-Schell. Foto: Joachim Hofmann

    Im Landratsamt Kitzingen fand vor kurzem die Vereidigung der Lehramtsanwärter statt, die dieses Jahr dem Schulamtsbezirk Kitzingen für die Grund- und Mittelschulen zugewiesen wurden. Nach einer kurzen Einführung von Schulamtsdirektor Kurt Krause hielt Landrätin Tamara Bischof ein kurze Rede. Darin sprach sie die derzeit in Deutschland mangelnde Lehrerdeckung an und hob hervor, dass im Landkreis Kitzingen die Lehrerversorgung gewährleistet sei. Sie sprach zudem von der großen Verantwortung, die man als Lehrkraft gegenüber den Schülern trägt. Insbesondere sei es heutzutage auch wichtig geworden, das Augenmerk auf soziale Kompetenz der Schüler zu legen, da diese beim Eintritt in das Berufsleben von entscheidender Bedeutung sei

    In der darauf folgenden kurzen Vorstellungsrunde der Lehramtsanwärter brachten alle ihre Freude zum Ausdruck, dass es nach dem theoretischen Studium an der Uni "nun endlich losgehe" mit dem zweijährigen Referendariat, dem praktischen Vorbereitungsdienst an den Schulen. Nach der Vereidigung, bei der die Anwärter die von Landrätin Tamara Bischof vorgelesene Eidesformel aufsagten, richtete Schulamtsdirektor Kurt Krause ein paar Worte an die zukünftigen Lehrer. Mit einem Zitat von Anke Maggauer-Kirsche aus der Natur fasste er zusammen, was unabdingbare Eigenschaften für einen Lehrer sind, nämlich das richtige Maß zu finden aus Standfestigkeit und Flexibilität: "Bäume haben etwas Wesentliches gelernt: Nur wer einen festen Stand hat und trotzdem beweglich ist, überlebt die starken Stürme." Weiterhin sei Geduld gefragt, mit den Kindern, aber auch mit den Eltern.

    Eine sinnvolle Tätigkeit

    Der Personalratsvorsitzende der Grund- und Mittelschulen Kitzingen, Andreas Liebald, ging kurz auf die immer komplexer werdenden rechtlichen Rahmenbedingungen an den Schulen ein und auf das Konfliktpotential mit der Schulleitung.

    Die Seminarleiterin für die Grundschulen, Stephanie Reuver-Schell, betonte das Ziel der Lehrtätigkeit, "das Leben für die Kinder jeden Tag ein bisschen besser zu machen" und Hubertus Funk, Seminarleiter der Mittelschulen, merkte an, dass der Lehrerberuf eine sinnvolle Tätigkeit sei, da er dabei mitwirkt, die Kinder "zu selbständig denkenden kritischen Menschen zu erziehen".

    Nachdem die Lehramtsanwärter aus den Händen von Schulamtsdirektor Kurt Krause und seinem Stellvertreter Veit Burger ihre Ernennungsurkunden überreicht bekommen hatten, entsendete Kurt Krause die nun frischgebackenen Beamten auf ihre Schulen.

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