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    Kitzingen

    Neues Einsatzleitfahrzeug für die Feuerwehr

    Oberbürgermeister Siegfried Müller übergab die Fahrzeugschlüssel des neuen Einsatzleitfahrzeuges an Kommandant Matthias Gernert. Foto: Gerhard Bauer

    Die Feuerwehr in Kitzingen hat wieder ein eigenes Einsatzleitfahrzeug. In einer Feierstunde am Feuerwehrhaus übergab Oberbürgermeister Siegfried Müller die Schlüssel an den Kommandanten der Kitzinger Feuerwehr, Matthias Gernert.

    Wie Vorsitzender Karsten Lieb erklärte, ist das neue Fahrzeug, ein 2er BMW Gran Tourer, bereits seit Juni im Einsatz. Für die  offizielle Übergabe hatte sich zunächst kein Termin gefunden.

    Für OB Müller ist die Weihe eines neuen Fahrzeuges immer ein besonderer Anlass und Zeichen für die gute Ausstattung der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr habe den Auftrag Gefahren von den Bürgern abzuwehren, dafür sei allen zu danken.

    Müller forderte in der Bevölkerung gleichzeitig mehr Respekt vor den Einsatzkräften und Beschimpfungen und Behinderungen zu unterlassen. Irgendwann werde auch der letzte den Wert eines Einsatzes begreifen, nämlich dann, wenn er selbst betroffener und auf Hilfe angewiesen ist.

    Pfarrer Gerhard Spöckl und Diakon Walter Weiss übernahmen die Segnung des Fahrzeuges und aller, die es benutzen. Diakon Weiss unterstrich, dass das Blaulicht nahende Hilfe signalisiere, dennoch stoße auch der Helfer oft an seine Grenzen.

    Kommandant Gernert dankte der Stadt für die Beschaffung des Kommandowagens, der dem Kommandanten im Einsatz ein wenig Zeitvorsprung verschaffe, um die eigentlichen Helfer rasch in eine Situation einweisen zu können.   

    Kreisbrandrat Roland Eckert würdigte die schnelle Neubeschaffung und kritisierte, dass der Freistaat Bayern die Beschaffung von Leitfahrzeugen nicht bezuschusse. Er zeigte keinerlei Verständnis für Autofahrer, die sich einem durch die Rettungsgasse fahrenden Einsatzfahrzeug einfach anschließen und die freie Spur nutzen.

    Mit der Schlüsselübergabe an den Kommandanten wurde das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Die Neubeschaffung wurde erforderlich, nachdem der vorherige Kommandowagen im Zuge eines Einsatzes in einen Unfall verwickelt und dabei zerstört wurde. Der damalige Kommandant Markus Ungerer kam dabei ums Leben.

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