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    GEISELWIND

    "Out and Loud" lockt knapp 10.000 Fans nach Geiselwind

    'Out and Loud'       -  'Out and Loud': Das Metal-Festival in Geiselwind bietet am Wochenende eine nah gelegene Alternative zum Nürnberger Rock-Festival 'Rock im Park'.
    "Out and Loud": Das Metal-Festival in Geiselwind bietet am Wochenende eine nah gelegene Alternative zum Nürnberger Rock-Festival "Rock im Park". Foto: Michael Bauer
    Draußen und vor allem laut ist das Geiselwinder Heavy-Metal-Festival auch 2015, dabei heißt es dieses Jahr erstmals "Out an Loud" statt "Beastival". Der große Unterschied diesmal: Jetzt ist es endlich auch mal sommerlich warm. Kein Wunder also, dass bei vielen der knapp 10.000 Fans fast alle Hülle fallen: die Mädels überwiegend in knappen Tops und Hotpants, die Jungs oberkörperfrei.
    Auf den beiden großen Bühnen in Geiselwind geben sich die Großen des Genres die Klinke in die Hand: Insomnium, Grave Digger, Helloween oder Arch Enemy - das Out an Loud setzt bereits am Eröffnungs-Donnerstag auf Klotzen statt Kleckern. Und nebenan auf der kleinen Newcomer-Stage darf sich der Nachwuchs empfehlen.

    Dass das Festival diesmal nahezu parallel zu "Rock im Park" im eine Dreiviertel-Autostunde entfernten Nürnberg stattfindet, fällt kaum ins Gewicht: Allenfalls am Freitag überschneiden sich da die Zielgruppen. In Geiselwind gibt's Metal statt Rock. Nun ja, fast. Ein paar Exoten wie die Mittelalter-Spaßrocker von Feuerschwanz hat's auch.

    Am Freitag ist die Mischung erneut ausgewogen: Für Spaß sorgen beispielsweise J.B.O., für viel Melodie Bands wie Hammerfall, die harte Fraktion wird von Testament bedient. Und am Samstag runden das Metal-Paket um Asphyx oder Overkill als Höhepunkt die umstrittenen Südtiroler Deutschrocker Freiwild ab. Für beide Tage gibt es noch restliche Tageskarten.

    Während des Festivals kam es nach Polizeiangaben zu einem Zwischenfall. In der Nacht zum Freitag haben bisher unbekannte Personen im Campingbereich auf dem Festivalgelände des Autohofs in Geiselwind gezündelt. Die Brandherde kamen einem Zelt gefährlich nahe. Eine Mensch musste mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
     
    Hunderte Besucher des Out-and-Loud-Festivals, das bis zum 7. Juni stattfindet, übernachten in Zelten auf dem Gelände hinter der Eventhalle. Gegen 4.30 Uhr wurden der Polizei drei kleine Feuer in diesem Bereich gemeldet, die auf den betonierten Wegen gebrannt hatten und erst von Einsatzkräften der Geiselwinder Feuerwehr gelöscht werden konnten.
     
    Das Feuer fiel einem 21-Jährigen auf, der es zu löschen versuchte und sich dabei an einem Bein verbrannte. Eine junge Frau erkannte, dass die brennende Flüssigkeit ein Zelt zu entzünden drohte und weckte die Leute. Gerade noch rechtzeitig konnten sie sich und ihr Zelt in Sicherheit bringen, so dass nichts beschädigt wurde. Lediglich die Wege wurden leicht in Mitleidenschaft gezogen Allerdings lief Benzin in das angrenzende Erdreich, das ausgehoben und entsorgt werden musste.
     
    Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei hatten mindestens zwei Englisch sprechenden Männer im Alter von etwa 20 und 40 Jahren Holzkohle verstreut, mit Benzin übergossen, angezündet und dann schnell das Weite gesucht.

    Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Angaben über die Täter machen können. Bei den Männern soll es sich möglicherweise um einen Niederländer und einen Australier gehandelt haben. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Telefon (0 93 02) 91 00 entgegen.

     
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