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    HOHEIM

    Raser regen Anwohner auf

    Harmonisch verlief die Bürgerversammlung im Kitzinger Stadtteil Hoheim. Rund 30 interessierte Bürger hatten im Sportheim die Gelegenheit wahrgenommen, sich mit Oberbürgermeister Siegfried Müller über anstehende Fragen und Probleme im Stadtteil auszutauschen.

    Infos vom Hochbau

    Zur geplanten Sanierung der Aussegnungshalle in der Ziegelbergstraße informierte Klaus Rützel vom Hochbau im Rathaus. Errichtet wurde das Gebäude in den 1970er Jahren vor der Eingemeindung Hoheims und noch damals vom Landratsamt genehmigt. Inzwischen ist es in die Jahre gekommen und weist deutliche Schäden auf. Rützel wies auf die ungewöhnliche Dachkonstruktion hin, ein Viertelzeltdach, das vom höchsten Punkt über dem Eingang nach hinten zu einer Ecke abfalle. Zudem bestehe es aus Eternitplatten, die nach heutigen Stand eigens entsorgt werden müssten. Eine genauere Untersuchung der erforderlichen Maßnahmen stehe allerdings noch aus, „so dass uns noch die eine oder andere Überraschung blühen kann“.

    Auch Pflaster ist fällig

    Erneuert werden müsse auch das umliegende Pflaster. „Den einen oder anderen Stein zum Stolpern konnte ich schon entdecken“, stellte Rützel bei einer Besichtigung fest. Auch das Buntglas, das von außen nachträglich durch ein zusätzliches Fenster vor der Witterung geschützt wurde und somit nur noch von innen zu sehen ist, könnte mittels der Sanierung wieder besser zur Geltung kommen. „Es wäre schön, wenn dieses Glas auch wieder von außen zu sehen wäre“, meinte Rützel.

    „Sollten wir feststellen, dass ein Neubau kostengünstiger ist, werden wir den bisherigen Bau nicht erhalten“, antwortete er auf die Frage, ob ein Abriss keine Alternative wäre. Als Kostenschätzung ging er von 60 000 bis 70 000 Euro für eine Sanierung aus. Die Anregung einer Anwohnerin, Stühle für ältere Mitbürger bereitzustellen, nahm die Stadtverwaltung auf.

    Mehr Licht am Entenbrunnen

    Dass die Beleuchtung in der Ortsmitte rund um den Entenbrunnen nicht ausreichend sei, gab Regina Schmitt zu Protokoll. Müller informierte, dass die Stadt ohnehin derzeit die Beleuchtung auf hellere LED-Lampen umstelle. Er sagte zu, dass geprüft werde, ob an der genannten Stelle die Umstellung nicht früher vorgenommen werden könne. Dass die Spielplatztür für Kinder zu leicht zu öffnen sei, meinte Sandra Moldovan. Ebenso bedankte sie sich dafür, dass die Stadt schnell auf die Anregung reagiert habe, ein Spielgerät für ältere Kinder aufzustellen.

    Zu schnelle Autofahrer

    Über die hohe Geschwindigkeit einiger Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße nach Fröhstockheim beschwerte sich Patrice Feraco. Dem stimmten zahlreiche Mitbürger zu. „Die Straße entwickelt sich zunehmend zu einer Rennstrecke. Wir können froh sein, dass noch nicht mehr passiert ist“, sagte Feraco. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern werde von einigen weit überschritten. „Wir sind zwar nicht berechtigt, selbst Geschwindigkeiten zu messen, können aber diese Anregung an die Polizei weitergeben“, informierte Müller.

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