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    SEGNITZ

    Richtfest im neuen Wohnzimmer

    Zimmermeister Wolfgang Schmid (rechts) sprach, unterstützt vom dritten Bürgermeister Achim Volkamer, den traditionellen ... Foto: Regina Sterk

    „Dem Bürger zum Nutzen, der Gemeinde zum Stolz“, das soll das Segnitzer Dorfgemeinschaftshaus sein.

    Das wünschte Zimmerer Wolfgang Schmid beim Richtfest am Donnerstag, bevor er die traditionellen „Hochs“ auf Bauherrn, Planer und Handwerker ausrief. Drei Weinrömer ließ er scheppernd zu Boden fallen und mit den Scherben war dann auch offiziell „der Bau gerich?t“. Nur vier Monate nach dem ersten Spatenstich steht nun der Rohbau samt Dach des neuen Segnitzer Schmuckstücks.

    Bürgermeisterin Marlene Bauer freute sich über den „erfreulichen Baufortschritt“ und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen hatten. Die bisher beteiligten Arbeiter seien zuverlässig und gut gewesen und das Miteinander zwischen Planern und Handwerkern habe gut funktioniert. Spannend seien in Zeiten des Baubooms jedes Mal die Ausschreibungen, bisher habe die Gemeinde aber oft Glück gehabt.

    Schützenmeister Werner Götz vertrat die Vereine und berichtete von den Anfängen der Planung. Die Vertreter der Gruppen und Vereine hätten sich getroffen und die ersten Pläne des Architekten zunächst zerlegt. Nach vielen Gesprächen konnte das Haus so konzipiert werden, dass es allen Bedürfnissen gerecht werden kann. „Das ist unser neues Wohnzimmer“, so Götz wörtlich. Ob große Familienfeier, Vorstandssitzung oder Konzert: Die vielfältigen Räume im Haus sind bestens dafür geeignet. Im Saal werden bis zu 160 Personen Platz finden, mit einer mobilen Trennwand kann der Saal verkleinert werden. Küche und Kühlzelle bieten alles, was eine Veranstaltung braucht. Im sogenannten Vereinszimmer ist Platz für Sitzungen und Treffen und im Obergeschoss gibt es Platz für Lagerräume und Archiv.

    „Segnitz wird interessanter und vielseitiger für uns. Ich freue mich schon darauf, das Haus mit euch allen mit Leben zu erfüllen“, erklärte die Bürgermeisterin. Dass das Dorfgemeinschaftshaus auch in Zukunft viele Nutzer haben wird, zeigte schon allein die große Anzahl Kinder, die mit ihren Eltern zu Richtfest gekommen waren. Sie ließen sich Knackwurst und Kipf schmecken und nahmen die Baustelle gründlich in Augenschein.

    Den Gemeinschaftsgeist und Rückhalt hinter dem Projekt lobte Landrätin Tamara Bischof. Und mit einem Augenzwinkern auch die Hartnäckigkeit der Gemeinde bei der Mittelbeschaffung. Architekt Jürgen Hertel meinte, der Mut und die Entschlossenheit der Gemeinde für ein solches Projekt seien lobenswert. Er freute sich über die konstruktiven Gespräche in der Planungsphase und sieht der Fertigstellung des Gebäudes optimistisch entgegen.

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