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    Castell

    Rückblick: Wahl der Weinkönigin war Highlight für Castell

    Die Dezember-Sitzung des Gemeinderates nutzte Bürgermeister Jochen Kramer, um eine Rückschau auf die vergangenen Monate in seiner Gemeinde zu halten. Besonders auf ein Ereignis der letzten Monate blickte Bürgermeister Kramer dabei gerne und mit ein wenig Stolz zurück: "Das Schmankerl war natürlich die Wahl von Carolin Meyer zur Fränkischen Weinkönigin, das hat uns sehr gefreut." Vor allem der Empfang durch die Gemeinde nach der Wahl sei ein herausragender Eckpunkt gewesen. Er hob dabei die Einwohner aus Greuth hervor, dem Heimatort der Königin, die sich dabei sehr engagierten.

    In den Sitzungen habe sich das das Gremium zuletzt mit einigen Themen auseinander gesetzt. Zum Teil wurden Projekte angefangen oder weiter geführt, die auch in der näheren Zukunft die Gemeinde beschäftigen werden. Ob Flächennutzungsplan, Hochwasser-Rückhalt, Kläranlage oder auch die in Castell weit fortgeschrittene Dorferneuerung, all das gelte es, weiter zu führen und in die Zukunft zu lenken.

    Angebot für Rathausplatz war viel zu teuer

    Der kommende Gemeinderat und auch sein Nachfolger als Bürgermeister übernehme ab Mai einige dieser Punkte und müsse für die nächsten Schritte sorgen, so Kramer. Zum Abschluss der Dorferneuerung in Castell führte er aus, dass die Gemeinde gerne das noch ausstehende Projekt mit der Umgestaltung des Rathausplatzes und der Grünfläche im so genannten Schutz schon abgeschlossen hätte. Man habe allerdings auf die Ausführung der Arbeiten verzichtet, weil das einzige eingegangene Angebot einer Baufirma zu hoch gewesen sei. Statt der geschätzten Kosten von rund 450 000 Euro hätte die Gemeinde rund 700 000 Euro ausgeben müssen. Nun wolle man die Arbeiten getrennt ausschreiben und vergeben, um günstiger zu fahren.

    Zum anstehenden Ausbau des Radwegs an der so genannten Klinge in Richtung Wiesenbronn hatte Kramer gute Nachrichten. Für die Finanzierung des auf 383 000 Euro taxierten Weges wird es eine Förderung von 75 Prozent der Kosten, maximal 275 000 Euro, geben. Der Baubeginn ist für April kommenden Jahres vorgesehen, die Ausschreibung müsse jedoch noch erfolgen.

    Beim Thema Feuerwehrauto hieß es, dass das neue Fahrzeug für die Casteller Wehr vom Typ HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) 10, insgesamt 388 268 Euro kosten werde. Hier beläuft sich der staatliche Zuschuss auf 95 000 Euro.

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