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    Wiesenbronn

    Sanierung der Kurzwaffenschießanlage

    "Dringend erforderlich" ist nach Angabe des Wiesenbronner Schützenvereins die Sanierung der Kurzwaffenschießanlage, die nicht mehr dem Mindeststandard entspricht. Der Verein stellte bei der Gemeinde den Antrage zur Kostenbeteiligung und brachte in dem Schreiben auch zum Ausdruck, dass bei der Generalsanierung des Schützenheims schon viel Geld ausgegeben wurde und die neue Belüftungsanlage mit etwa 42 000 Euro veranschlagt sei. Dem Antrag des Vereins auf 20 000 Euro Zuschuss durch die Gemeinde wurde einstimmig stattgegeben.

    Ebenfalls gefördert durch die Gemeinde wird die Publikation zur "Genisa" (Aufbewahrung von Schriften) der ehemaligen Synagoge. Den Antrag stellte der Förderverein "Ehemalige Synagoge", der darauf verwies, dass zur Genisa eine Masterarbeit in der Uni München entstand. Bei den Gesamtkosten von 2856 Euro beteiligt sich die Gemeinde Wiesenbronn mit 400 Euro. Weitere Spenden ermöglichen die Publikation, verlas Bürgermeisterin Doris Paul aus dem Schreiben des Fördervereins.

    Umfrage zum Elektro-Car-Sharing

    Zügig ging die Vorberatung des diesjährigen Haushalts zusammen mit VG-Kämmerin Antje Teutschbein über die Bühne. Die wichtigsten Posten im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt wurden in der Runde begrüßt, einige Änderungen und Anträge werden noch eingearbeitet, zumal der Vermögenshaushalt noch nicht ganz ausgegoren ist. Der Vorschlag des bayrischen Gemeindetags zum Elektro-Car-Sharing im Landkreis Kitzingen wurde mit dem Ergebnis diskutiert, dass man ihn nicht ablehne und dazu eine Umfrage starten werde. "Eine grundsätzlich gute Sache, die aber genutzt werden muss, zumal wir in Wiesenbronn seit Weihnachten eine E-Ladestation haben", meinte die Bürgermeisterin dazu. Sie verlas aus dem Schreiben, dass von der Gemeinde ein monatlicher Betrag von 650 Euro geleistet werden müsse.

    Dem Antrag auf Rückschnitt einer Hecke an den Gärten entlang der Kleinlangheimer Straße wird statt gegeben. Die Bürgermeisterin stellte klar, dass sie nicht versprochen habe, in diesem Zusammenhang Bäume zu fällen. Bei der Pacht von Holzplätzen und Gärten einigte sich die Runde darauf, die Beträge zu runden. Da für einen freien Holzplatz mehrere Bewerbungen vorliegen, soll das Los entscheiden, teilte die Bürgermeisterin mit. Sie verlas aus dem Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes, dass die Genehmigung zur Einleitung des geklärten Abwassers bis zum 31. Dezember 2021 verlängert wurde.

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