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    Mainstockheim

    Sina Markert ist neue Weinprinzessin

    Die neue Weinprinzessin Sina Markert und ihre verabschiedete Vorgängerin Melanie Förster Foto: Gerhard Bauer

    Nach zweijähriger Amtszeit gab die Mainstockheimer Weinprinzessin Melanie Förster bei einem Stehempfang im voll besetzten Sitzungssaal des Rathauses ihre Krone an Nachfolgerin Sina Markert weiter. Der Vorsitzende des Weinbauvereins Achim Bräunel begrüßte unter den zahlreichen Gästen die neue Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer und  Landrätin Tamara Bischof.

    Melanie Förster erinnerte sich an den Tag vor zwei Jahren an gleicher Stelle, wo sie nun eine ganz andere Rolle zu bewältigen  habe. Die Zahl der Termine habe sie nicht gezählt, verknüpfe damit aber viele schöne Stunden und unvergessliche Erinnerungen. Schon beim Weinprinzessinnenseminar in Sommerach wenige Tage nach der Krönung, habe sie gespürt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Hofratempfänge, Begrüßung von Hotelschiffen und Veranstaltungen im Klosterkeller sowie der Besuch unzähliger Weinfeste mit jeweils einem unverwechselbaren eigenen Charakter habe von da an ihre Freizeit bestimmt. Die Mitarbeit im Kitzinger Hofstaat habe sie in ihrer zweijährigen Amtszeit je drei Mal nach München und Berlin geführt. Im Heimatort habe es Jungweinproben und Gästeführungen sowie als Glanzlichter die eigenen Weinfeste Wein am Main gegeben. Damals erhielt sie auch eine neue Krone, die sie als erste Weinprinzessin habe tragen dürfen. Nun aber sei diese Zeit vorbei. Sie dankte der Weinfestgemeinschaft für das stets offene Ohr, nur so habe sie ihr Amt würdevoll ausüben können. Sie versprach, dort weiter mit zu arbeiten. Ihrer Nachfolgerein Sina riet sie, die bevorstehende Amtszeit zu genießen.

    Bräunel merkte an, dass "Melli" sich schnell einen Namen gemacht habe, zu reden und zu unterhalten lernte. Er als Vorsitzender und sie als Weinhoheit hätten vor zwei Jahren gemeinsam angefangen.

    Die 21-jährige Sina Markert absolviert derzeit eine Ausbildung bei der Stadt Kitzingen und spielt in der Freizeit Fußball in der Damenmannschaft in Bibergau. Der Entschluss, das Amt anzunehmen sei schnell gereift. Nun wolle sie ihre große Leidenschaft für Wein und Weinbau an andere weitergeben.

    Die fränkische Weinkönigin Carolin Meyer zeigte sich begeistert, dass es in Mainstockheim noch den Mädchenwunsch Prinzessin zu werden gebe. Melanie habe sich für ihre Heimat und den Frankenwein stark gemacht. Der Nachfolgerin Sina versprach sie viele interessante Begegnungen als Weinbotschafterin.

    Landrätin Bischof würdigte die Arbeit der Winzer, die sie täglich bei ihrer Fahrt zur Arbeit beobachten könne. Für den Landkreis Kitzingen freue sie sich, dass die Weinkönigen aus dem Landkreis komme. Zudem sei sie stolz auf die Arbeit von Weinprinzessinnen wie Melanie, die als kompetente Weinbotschafterinnen unterwegs seien.

    Für Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs war es ein besonderer Termin, da jemand nach zwei Jahren "Ade" sage. Er lobte die Entscheidung nach dem Ende der Amtszeit in der Weinfestgesellschaft mit zu arbeiten und die eigenen Erfahrungen dort einzubringen.

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