• aktualisiert:

    Sommerach

    Sommerach erlässt Vorkaufsrechtssatzung

    Zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung beschloss der Gemeinderat Sommerach in der jüngsten Sitzung den Erlass einer Vorkaufsrechtssatzung an unbebauten Grundstücken im Geltungsbereich von Bebauungsplänen. Damit, so Bürgermeister Elmar Henke, kann den Zielen einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung und umweltschützenden Anforderungen, den Wohnbedürfnissen der Bevölkerung – insbesondere von Familien mit mehreren Kindern – sowie dem sparsamen Umgang mit Grund und Boden Rechnung getragen werden.

    Der räumliche Geltungsbereich der Vorkaufsrechtssatzung umfasst laut Henke diese Bebauungspläne: An der Schießmauer, der Volkacher Straße, Nördlich der Volkacher Straße, Nördlich der Volkacher Straße 2, Südlich der Volkacher Straße, Südlich der Volkacher Straße 2 und Südlich der Volkacher Straße 3". 

    Weitere Themen im Gemeinderat:

    In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die  Teilnahme der Gemeinde Sommerach am kommunalen Energieeffizienznetzwerk. Laut Bürgermeister Henke haben der Landkreis Schweinfurt und 39 Kommunen im Bereich der ÜZ Mainfranken Interesse bekundet, sich am Energieeffizienz-Netzwerk zu beteiligen. Die Netzwerke sollen einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz leeisten, um insbesondere die Reduktion der C02- Belastungen und damit das Erreichen der Klimaschutzziele zu unterstützen, berichtete Henke. Die Beratung für Kommunen umfasst unter anderem Themen wie Kaltwärmenetze, Effizienzsteigerung auf Kläranlagen, energetische Gebäudesanierung und Neubauten oder Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung. Die Kosten für die Erbringung der Leistungen werden im ersten Jahr zu 70 Prozent und in den Jahren 2 und 3 zu jeweils 50 Prozent vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst, teilte Henke mit. Als Beispiel hierzu nannte der Bürgermeister die energietechnische Beratung, die im ersten Jahr pro Tag 800 Euro netto abzüglich der 70-prozentigen Förderung, also 240 Euro der Kommune kosten würde. Einstimmig sprachen sich die Räte für die Teilnahme am kommunalen Energieeffizienz- Neztwerk aus.  

    Etwas zu hoch erschienen einigen Gemeindevertretern die Kosten für die Sanierung der Bruchsteinmauer am Gemeindegartengrundstück in Sommerach. Der Beschluss war dennoch einstimmig. Und so wird das Dettelbacher Unternehmen Planasch die Bauleistungen zum Angebotspreis in Höhe von 11 500 Euro erbringen.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!