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    Stadelschwarzach

    Stadelschwarzacher Seniorenkreis feiert sein 20-jähriges Bestehen

    Der Stadelschwarzacher Seniorenkreis feierte sein 20-jähriges Bestehen. Mit dabei waren (von links) Johanna Bader, Prichsenstadts Bürgermeister René Schlehr, Lioba Fick, Christa Hüttner, Renate Abel (alle Seniorenkreisteam), Landrätin Tamara Bischof, Seniorenkreisleiterin Gertrud Berthel, Vorgängerin Helga Keidel, Senioren-Dekanatsvorsitzende Margit Pfaff, Diakon Karl Leierseder, Margit Herold von den Oberzeller Schwestern, Ingrid Düring und Ingrid Reuther (beide Seniorenkreisteam).
    Der Stadelschwarzacher Seniorenkreis feierte sein 20-jähriges Bestehen. Mit dabei waren (von links) Johanna Bader, Prichsenstadts Bürgermeister René Schlehr, Lioba Fick, Christa Hüttner, Renate Abel (alle Seniorenkreisteam), Landrätin Tamara Bischof, Seniorenkreisleiterin Gertrud Berthel, Vorgängerin Helga Keidel, Senioren-Dekanatsvorsitzende Margit Pfaff, Diakon Karl Leierseder, Margit Herold von den Oberzeller Schwestern, Ingrid Düring und Ingrid Reuther (beide Seniorenkreisteam). Foto: Dominik Berthel

    Ausflüge, Stadtbesichtigungen, Kirchenführungen, Krippenausstellungen, Gedächtnistraining, Singen, Buchvorstellungen, Lesungen und Vorträge besinnlich, spirituell, interessant und amüsant – das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Programm, was die Stadelschwarzacher Senioren in den vergangenen zwei Jahrzehnten zusammen erlebt haben.

    Der Seniorenkreis in Stadelschwarzach feierte sein 20-jähriges Bestehen. Ende der 1990er-Jahre gab es bereits erste Absichten in der Pfarrgemeinde, auch außerhalb der Gottesdienste einen Raum für die Senioren einzurichten. Dass fast zeitgleich das Pfarrhaus frisch renoviert worden war und es einen Gemeinschaftsraum gab, war Anlass regelmäßige Treffen zu organisieren.

    Keine Frage des Alters

    So entstand 2000 der Stadelschwarzacher Seniorenkreis. Initiatorin war damals Helga Keidel aus Neuses am Sand. Sie übernahm mit viel Herz und Leidenschaft von Anfang an die Verantwortung für die Gestaltung und Organisation des Seniorenkreises.

    Die ersten Monate, bis sich die Treffen etabliert hatten, seien intensiv und anstrengend gewesen. Es habe Überzeugungsarbeit gekostet, gerade "die jungen Senioren" von einer Teilnahme zu überzeugen, erinnert sich Keidel an die Anfänge. 15 Jahre lang stand sie an der Spitze des Seniorenkreises und organisierte rund 180 Veranstaltungen.

    Nach wie vor trifft sich der Kreis einmal im Monat. Die Treffen beginnen mit einem Gottesdienst oder einer Andacht, bevor es mit Kaffee und Kuchen sowie Programm und Gesprächen weitergeht. Ebenso organisiert der Seniorenkreis regelmäßig zu besonderen Zielen Tages- oder Halbtagesausflüge, die für die Teilnehmer stets ein Höhepunkt ihres Alltags seien.

    Kleines Fest zum Jubiläum

    Seit 2015 liegt die Leitung des Stadelschwarzacher Seniorenkreise nun in den Händen von Gertrud Berthel. Sie war es auch, die anlässlich des Jubiläums eine kleine Feier im Sportheim organisierte. Ein voll besetztes DJK-Heim gab ihr recht und zeigte, die große Verbindung in die Nachbarorte, aus denen viele Senioren gekommen waren, um mitzufeiern.

    Auch Landrätin Tamara Bischof war zum Gratulieren nach Stadelschwarzach gekommen. Es sei ein unschätzbarer Wert und eine großartige Sache, wenn sich in den Dörfern so engagiert um das Wohl der älteren Generationen gekümmert werde wie in Stadelschwarzach, sagte sie. Ihr Dank galt den Verantwortlichen, jeden Monat die Treffen organisieren.

    Dem schloss sich Prichsenstadts erster Bürgermeister René Schlehr an. Musikalisch begleitet wurde das Fest vom Chor "Venimus" aus Wiesentheid unter der Leitung von Johanna Bader und von Matthias Berthel am Klavier. Ebenso wurden die Gründer des Seniorenkreises und seine vielen helfenden Hände auf der Veranstaltung geehrt.

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