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    KITZINGEN

    Stadtrat hat sich viel vorgenommen

    Foto: Jürgen Sterzbach

    Ranhalten muss sich der Kitzinger Stadtrat, wenn er an diesem Donnerstag ab 17.45 Uhr seine umfangreiche Tagesordnung bewältigen will.

    Die Themenbreite ist enorm. Dabei sind einige Punkte, die schon länger auf der Tagesordnung stehen.

    Auf dem Tisch liegt der Antrag von Andrea Schmidt. Die parteilose Stadträtin hat gefordert, künftig keine Kinder mehr im umstrittenen Notwohngebiet in der Egerländer Straße unterzubringen. Ergänzend dazu gibt es statistische Zahlen zum aktuellen Wohnungsbestand in Kitzingen.

    Kein Glyphosat mehr?

    In einem Antrag der Ödp geht es um ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat auf städtische Flächen. Die Freien Wähler haben vor dem Hintergrund der laufenden Debatte die Aussetzung der Erhebung von Anliegerbeiträgen für den Straßenausbau in Kitzingen beantragt.

    Geld fürs Tierheim

    Die Unterstützung für das in Finanznöte geratene Kitzinger Tierheim spielt derzeit in allen Gemeinden des Landkreises eine Rolle. Geht es nach der Sitzungsvorlage, wird die Stadt künftig eine sogenannte Fundtierpauschale von 70 Cent pro Einwohner überweisen. Für 2018 wären das gut 14 500 Euro.

    Was wird aus dem Falter?

    Entscheiden soll der Stadtrat auch über die Fortführung oder die Neuausschreibung des Monatsmagazins Falter. Das von der Stadt mitfinanzierte Hochglanzmagazin gibt es seit sechs Jahren, jetzt steht eine Neuausschreibung an.

    Gleich mehrfach kommen Kindergärten zum Zug. Der evangelische Stiftungskindergarten Schreibersgasse hat ebenso einen Antrag auf Zuschüsse gestellt wie der katholische Kindergarten St. Vinzenz in der Siedlung.

    Weitere Themen sind unter anderem die Schülerbeförderung von Hoheim und Sickershausen zur Grund- und Mittelschule Siedlung sowie Auftragsvergaben und Haushaltsüberschreitungen.

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