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    KIZINGEN

    Stolz aus Transsilvanien zurück

    Voller Stolz kamen alle vier Johanniter nach 24 gelaufenen Kilometern und 1500 gemeisterten Höhenmetern mit einer beacht... Foto: Tobias Grosser

    Am Samstag war die 47-jährige Kitzingerin Ute Würfel im Norden Transsilvaniens, um beim Marathon auf dem Via-Maria-Theresia Spenden für den Johanniter-Weihnachtstrucker zu erlaufen.

    In fünf Stunden und 18 Minuten ließ die Hauswirtschafterin der Würzburger Johanniter die 24 Kilometer mit 1500 Höhenmetern hinter sich. Erstmals waren vier Johanniter unter den 865 Sportlerinnen und Sportlern vertreten und haben am Semi-Marathon teilgenommen. „Es war sportlich anspruchsvoller als erwartet“, so die erfahrene Sportlerin Ute Würfel. „Zwischenzeitlich dachte ich, dass ich aufhören muss, aber dann habe ich die Zähne zusammengebissen und bin weitergelaufen.“ Mit ihrem Einsatz konnte bislang ein Betrag von 2500 Euro erlaufen werden.

    „Es war einfach wunderschön“, sagte die Kitzingerin nach ihrer Rückkehr. „Die ganzen Strapazen wurden sofort entschädigt, als ich oben am Gipfel angekommen bin. Diese Aussicht war einmalig, sodass ich mir eine kurze Pause gegönnt und erst mal durchgeatmet habe, bevor es für mich dann wieder bergab in Richtung Ziel ging.“

    Mit Hilfe von Obst, Nutella, Salz und vielem mehr sei entlang der gesamten Strecke dafür gesorgt worden, dass den Läufern die Energie nicht ausging, heißt es in einer Pressemitteilung der Johanniter. „Ich war gottfroh, dass ich die Trailstöcke von meiner Freundin dabeihatte, die mir bei den steilen Auf- und Abstiegen viel Sicherheit gegeben haben, da es doch das ein oder andere Mal neben dem Trampelpfad steil bergab ging“, berichtet die Kitzingerin und zeigt sich fasziniert von den rumänischen Läufern. „Wie machen die das bloß?“, habe sie sich gefragt, als sie die rumänischen Mitstreiter beim Lauf beobachtet habe, wie sie ohne Probleme von Stein zu Stein gehüpft seien, um den Berg zu erklimmen.

    Der Weg „Via-Maria-Theresia“ im Norden Transsilvaniens ist ein Projekt des Johanniter-Partners Tasuleasa Social. Vor sechs Jahren haben im Norden Rumäniens etliche Freiwillige in mühevoller Arbeit über 40 Kilometer der Strecke mit Streckenmarkierungen und Hinweistafeln zur Geschichte des alten Pfades aus der Zeit Maria Theresias versehen.

    Mit ihrer Bergschule und dem Marathon bringen sie die Menschen zurück in die Natur der letzten Urwälder Europas und sensibilisieren sie für ihre Umwelt und deren Schutz. Tasuleasa Social ist darüber hinaus der größte Partner der Johanniter-Weihnachtstrucker.

    Seit der Gründung im Jahr 2000 verbinden sie eine enge Freundschaft und gemeinsame Projekte, wie insbesondere der Johanniter-Weihnachtstrucker.

    Wer die Läufer und damit den Johanniter-Weihnachtstrucker unterstützen möchte, kann das auch jetzt noch gerne tun. Die Bankverbindung lautet: Bank für Sozialwirtschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02, BIC: BFSWDE33XXX, Verwendungszweck: VMT5. Oder per Online-Spende unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de.

    Bearbeitet von Klaus Richter

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