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    Kitzingen

    Tag der offenen Tür: Fasching schnuppern in der Akademie

    Mit und ohne - hinter den Masken verbergen sich ganz normale Menschen. Foto: Robert Haaß

    Ja, die schwäbisch alemannische Fastnacht mit ihren skurrilen und zum Teil auch erschreckenden Figuren und Kostümen gibt es auch im Fränkischen. Genauer gesagt im Mittelfränkischen. Dort hat sie eine lange Tradition, es gibt aber auch immer wieder neue Vereine, die hier einsteigen. Wo dies zu erfahren war? Beim Erlebnistag in der deutschen Fastnachtakademie in Kitzingen am Samstag.

    Es war wie ein Tag der offenen Türe, wie ein Schnuppertag, den die Akademie da am Samstag interessierten Besuchern präsentierte. Was macht der Verband überhaupt, die neuen Räume in der Akademie wurden erläutert, es konnte natürlich ein Blick ins deutsche Fastnachtsmuseum geworfen werden und es war viel zum Schauen, viel zum Mitmachen geboten mit Informationen rund um die Akademie.

    Kinderschminken, Glücksrad, Jonglieren oder Geschicklichkeit, der große Saal gleich nach dem Empfang bot einiges an Abwechslung. Dort wurden auch zwei Filme über die Akademie selber und den Verband gezeigt. Informationen rund um das neue Datenschutzgesetz vermittelte der Infostand im ersten Stock. Wichtige Hinweise, die sich vor allem an Vereine richteten, die Unsicherheit ist hier immer noch recht groß. Da ist ein Verband genau die richtige Adresse, um die Antworten zu geben.

    Eine Kamera ist schnell gekauft, doch oft sind die Ergebnisse alles andere als befriedigend. In Workshops gaben Mitglieder des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit Tipps und Hinweise. Zum einen natürlich die richtige Handhabung der Kamera selber, wann macht Blitzen Sinn, wie vermeide ich Bewegungsunschärfe und ähnliches. Aber auch die Motivwahl der Fotografie, zum einen von der rechtlichen Seite her, aber auch ästhetisch gesehen und nicht zuletzt zum Schutz der Fotografierten wurde thematisiert. Wer wollte, konnte sich hier auch kostümieren, gleich im neuen Outfit fotografieren lassen und die Ergebnisse mit nach Hause nehmen.

    Noch auf der gleichen Etage präsentierte sich das Brauchtum im Verband mit Mitgliedern aus Vereinen der schwäbisch alemannischen Fasnacht aus Mittelfranken. Mit ihren Masken und bunten Kostümen sind sie immer ein Hingucker. Sie tragen eine mehrhundertjährige Tradition fort, die unter anderem die Vertreibung des Winters symbolisiert.

    Wer wollte, konnte sich am Samstag auch mit dem Präsidenten des Fastnachtsverbands Frankens, Marco Anderlik und seinem Vorgänger und Ehrenpräsident Bernhard Schlereth, weiteren Verbandsmitgliedern oder auch der Leiterin der Akademie Romana Wahner in lockerer Umgebung unterhalten.

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