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    Hüttenheim

    Theresa Bruder ist Nachfolgerin von Anna-Lena Willfarth

    Weinprinzessin Theresa I. und ihre Vorgängerin Anna-Lena I. Foto: Gerhard Bauer

    Die Weinparadiesgemeinde Hüttenheim hat eine neue Weinprinzessin. In einer Feierstunde des Weinbauvereins im Sitzungssaal des historischen Rathauses reichte die amtierende Hoheit Anna-Lena Willfarth die Krone an ihre Nachfolgerin Theresa I. (Bruder) weiter.

    Der Vorsitzende des Weinbauvereins Dominik Haßold würdigte im voll besetzten Sitzungssaal den Einsatz der Weinhoheit, in deren Amtszeit nicht nur das Kirchenburgweinfest mit seinem besonderen Ambiente fiel, im vergangenen Jahr habe die Weinbaugemeinde am Fuße des Tannenbergs auch ihr 1100-jähriges Bestehen sowie den Kreisheimattag feiern dürfen. Der neuen Hoheit versprach er jede Unterstützung des Weinbauvereins bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben.

    Die Studentin Theresa erinnerte in ihrer Krönungsrede daran, wie sie als Dreijährige die Bildergalerie im Treppenhaus des Rathauses bewunderte und schon damals vom Wunsch beseelt war, auch Weinprinzessin werden zu wollen. Im Weinberg und bei der Weinlese habe sich dieser Wunsch noch verstärkt. Ein Kinderwunsch, der nun in Erfüllung ging. Nun freue sie sich auf das Kirchenburgweinfest im Sommer und darauf, die Weine aus Hüttenheim auch über Grenzen hinaus vertreten zu dürfen. In der ersten von ihr moderierten Weinprobe betonte sie, Wein sei nicht nur zum Genießen da, er sei auch eine ganz besondere Therapie.

    Ihre Vorgängerin Anna-Lena berichtete in ihrem Rückblick von etwa 90 Terminen wie auf der Consumenta in Nürnberg. Zu den einmaligen Veranstaltungen zählte sie die Teilnahme an der 100-Jahrfeier des Freistaates Bayern an der Konstitutionssäule in Gaibach. Die Glanzlichter seien allerdings die Termine im Heimatort wie die 1100-Jahrfeier mit Kreisheimattag und das eigene Weinfest gewesen.  

    Die Einsätze - auch wenn es nur Prämierungen oder Termine im Haus des Frankenweines in Würzburg waren - seien mit ihrer beruflichen Tätigkeit nicht immer ganz einfach zu koordinieren gewesen. Lobende Worte fand Anna-Lena daher für ihre Berufskollegen, die immer wieder ohne Debatte einsprangen, wenn sie als Weinprinzessin gefragt war. Nach einer schönen Zeit als Weinprinzessin habe nun aber die Ausbildung Vorrang. Danach will sie über das Missionsärztliche Institut ein halbes Jahr an einem Krankenhaus in Indien arbeiten.

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