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    Marktsteft

    Thomas Reichert einstimmig von der CSU Marktsteft nominiert

    Kanal- und Schulsanierung sind für CSU-Bürgermeisterkandidat Thomas Reichert Pflicht in Marktsteft, mit einem Projekt im Hafen will er "die Wundertüte auspacken".
    Barbara Becker und Dieter Haag gratulieren Thomas Reichert (Mitte) zur Wahl als Bürgermeisterkandidat der CSU Marktsteft.
    Barbara Becker und Dieter Haag gratulieren Thomas Reichert (Mitte) zur Wahl als Bürgermeisterkandidat der CSU Marktsteft. Foto: Robert Haaß

    Das Abstimmungsergebnis war am Ende keine Überraschung: Der Ortsverband der CSU Marktsteft steht geschlossen hinter Bürgermeister Thomas Reichert. Alle 32 zur Nominierungsversammlung erschienen Parteimitglieder stimmten dafür, Reichert wieder ins Rennen um den Bürgermeisterposten in der Stadt am Main zu schicken. Gleichzeitig befürwortete die Versammlung auch eine Kandidatenliste für die Stadtratswahl, die mit 19 Bewerbern so "viele Kandidaten wie noch nie" präsentiert, wie Ortsvorsitzender Dieter Haag sagte.

    "Vor sechs Jahren sagte ich: Ich geh in die Bütt! Und ich bin seit sechs Jahren in der Bütt" nahm Reichert in seiner Bewerbungsrede Bezug auf sein Hobby als Karnevalist. "Es ist ein spannendes Amt, in dem man viel Verantwortung trägt und viele interessante Menschen kennen lernt. Alleine das ist es wert, weiter zu machen", sagte der Bürgermeister.

    Kanalsanierung mit hohem Aufwand

    In seinem Rückblick stand die Umweltstation des Landkreises an erster Stelle. Hier hatte die Stadt sich gegen Wettbewerber aus dem Landkreis durchgesetzt, die Station soll im ehemaligen Hafen errichtet werden. "Wir müssen die Wundertüte auspacken und etwas daraus machen", sagte Reichert und weiter: "Ich vertrau da ganz auf unsere Landrätin, das Projekt bis 2022 fertig zu stellen." Ein Ausrutscher, den Landtagsabgeordnete Barbara Becker postwendend mit dem Zwischenruf "Landrat" zu korrigieren versuchte, der aber auch zeigte, wie schwer es ihr Kandidat für den Landratsposten, Timo Markert, haben dürfte.

    Hoffnung hat Reichert auch, die dringenden Projekte der Kindergarten- und Schulsanierung in den kommenden zwei bis drei Jahren abschließen zu können. Dazu steht auch noch die Kanalsanierung in Marktsteft an, da die Stadt in der erweiterten Trinkwasserschutzzone liegt, mit erheblich höherem Aufwand, als in anderen Gemeinden.

    Anstehende Projekte kosten viel Geld

    Diese und andere anstehende Projekte, etwa auch die Straßensanierungen, kosten viel Geld. Doch auch hier war die Stadt tätig, etwa mit der Ansiedlung der Tankstelle und der Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes, in dessen Untergrund zuerst Rohstoffe wie Sand und Kies ausgebeutet wurden, dessen Erlös der Stadt zugute kommt. "Wir sollten nicht auf Teufel komm raus neue Baugebiete ausweisen", sagte Reichert, der einen Fokus auf die Innenentwicklung von Marktsteft und auch von Michelfeld legen möchte.

    Für Reichert auch ein wichtiges Thema ist die Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit, denn dort steht nach den Wahlen mit mindestens vier neuen Bürgermeistern ein großer Umbruch an. Hier möchte er mit seiner Erfahrung für Kontinuität sorgen.

    Alles zu den Kommunalwahlen lesen Sie hier.

    "Mir ist wichtig, dass alle wertschätzend miteinander umgehen, auch im Wahlkampf", sagte Reichert, der am Ende sein Motto präsentierte: "Ausgewogen, fair und zukunftsoffen."

    Mit 19 Kandidaten will die CSU Marktsteft in die Kommunalwahl am 15. März 2020 gehen. Listenführer ist Thomas Reichert. Ihm folgen Frank Pfister, Wolfgang Seitz, Daniel Irmler, Heiko Kieser, Marco Roth, Melanie Matthäus, Andreas Jordan, Dieter Haag, Sven Appold, Peter Schwab, Charlene Garreis, Carsten Stadelmann, Detlef Roth, Marion Behringer, Rudi Erk, Sabine Pfeiler, Georg Jordan und Michael Eisenhuth. Ein Teil der Kandidaten ist auf der Liste doppelt genannt.

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