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    Volkach

    Volkacher Ruheständler auf dem Schwanberg

    Die markanteste Erhebung in der Region, der Schwanberg, war das Ziel der Ruheständler Volkach. Unter der sachkundigen Führung von Heinz Zippelius startete der Rundgang durch den Schlosspark bei den Statuen von Hadeloga und Pippin, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Der Sage nach hat Hadeloga vom Berg aus ihren Schleier in den Wind gehalten. Dort, wo der Schleier niederging, wollte sie ein Kloster gründen – so entstand Kitzingen. Bei einer kleinen Weinprobe erfuhren die Volkacher, dass der Park zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Kombination von Barock- und englischem Landschaftsgarten angelegt wurde. 

    Allee endet mit dem Mausoleum

    Die Mitte des Parks bildet ein großer Platz. Den markanten Neptunbrunnen rahmen steinerne Vasen, markante Einzelgehölze, ein Aussichtsbalkon, eine Pergola aus Sandstein und ein Hubertushirsch aus Bronze ein. Die Allee endet mit dem Mausoleum. Dort sind der Erbauer des Parks, Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen, dessen Frau Margaretha und Sohn Radulf begraben.

    Weiter ging es in den äußeren Teil des Parks mit dem Prinzessinnenbad, einstmals ein romantischer Sitzplatz mit Blick auf Wälder und Wiesen. Das Alpinum bildete den Schlusspunkt des Rundgangs. Die Volkacher dankten Heinz Zippelius, der seit Jahren für die Pflege des Parks zuständig ist, für seine engagierte und kenntnisreiche Führung.

    Bearbeitet von Nico Christgau

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