• aktualisiert:

    Greuth

    Wahl der 65. Fränkischen Weinkönigin auf 2021 verschoben

    Die vier Bewerberinnen um die Krone der Fränkischen Weinkönigin müssen sich gedulden: Die Wahl wird um ein Jahr verschoben. Carolin Meyer darf so lange weiterregieren.
    Carolin Meyer (Mitte) aus dem Casteller Ortsteil Greuth (Lkr. Kitzingen) bleibt ein weiteres Jahr Fränkische Weinkönigin. Das Bild zeigt sie im Patrizierhof in Großlangheim mit ihren potenziellen Nachfolgerinnen (von links) Katharina Schmidt (Astheim), Kimberly Langlotz (Dettelbach), Vanessa Wischer (Nordheim am Main) und Lena Müller (Retzstadt).
    Carolin Meyer (Mitte) aus dem Casteller Ortsteil Greuth (Lkr. Kitzingen) bleibt ein weiteres Jahr Fränkische Weinkönigin. Das Bild zeigt sie im Patrizierhof in Großlangheim mit ihren potenziellen Nachfolgerinnen (von links) Katharina Schmidt (Astheim), Kimberly Langlotz (Dettelbach), Vanessa Wischer (Nordheim am Main) und Lena Müller (Retzstadt). Foto: Rudi Merkl

    Erst sollte sie vor kleinerem Publikum stattfinden, dann wurde die Wahl zur 65. Fränkischen Weinkönigin auf den Frühsommer verschoben, nun um ein ganzes Jahr.

    Erst im Frühjahr 2021 soll es eine neue Repräsentantin des Frankenweins geben. Weinkönigin Carolin Meyer aus dem Casteller Ortsteil Greuth (Lkr. Kitzingen) werde das Amt ein weiteres Jahr übernehmen, teilte der Fränkische Weinbauverband in Würzburg mit.

    Verband entscheidet nach sorgsamer Abwägung

    Diese Entscheidung habe man "nach sorgsamem Abwägen und in Anbetracht der anhaltenden Corona-Pandemie" getroffen, informiert Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands.

    Er bedauert, dass die Wahl für die vier Bewerberinnen Kimberly Langlotz (20, Dettelbach), Lena Müller (22, Retzstadt), Katharina Schmidt (22, Astheim) und Vanessa Wischer (21, Nordheim am Main) nicht wie geplant stattfinden könne. Die vier Kandidatinnen hätten sich hervorragend vorbereitet. "Ich hoffe sehr, dass es ihre berufliche und private Situation zulässt, dass sie an der Wahl 2021 teilnehmen können", schreibt Steinmann.

    Große Freude nach ihrer Wahl 2019: Carolin Meyer beim Empfang zu Ehren der neuen Fränkischen Weinkönigin mit kleinen Fans in der Reiterhalle im Schlosspark von Castell.
    Große Freude nach ihrer Wahl 2019: Carolin Meyer beim Empfang zu Ehren der neuen Fränkischen Weinkönigin mit kleinen Fans in der Reiterhalle im Schlosspark von Castell. Foto: Silvia Gralla

    Jedoch bleibe auch in Corona-Zeiten die Silvaner-Heimat Franken nicht ohne Königin, da die amtierende Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer bis Frühjahr 2021 weitermache.

    Carolin Meyer freut sich auf ein zweites Jahr

    Das sei "eine große Ehre und ein toller Job", sagt die 24-Jährige nach der Entscheidung am Telefon. Da steht die gelernte Winzerin gerade im elterlichen Weinberg: Es wird Scheurebe gepflanzt. Sie sehe die Verschiebung aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Ich denke da an die Bewerberinnen, die Gas geben wollten und jetzt noch ein Jahr warten müssen."

    Das sei eine schwierige Situation. Gleichwohl freue sie sich, ein weiteres Jahr Fränkische Weinkönigin zu bleiben. Eine solche zweijährige Amtszeit sei in der traditionsreichen Geschichte der Fränkischen Weinköniginnen nichts Ungewöhnliches, heißt es in der Pressemitteilung. Es gab auch früher schon Zeiten, in denen die Repräsentantin zwei Jahre lang im Amt war.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Kitzingen-Newsletter!

    Kommentare (2)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!