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    SOMMERACH

    Weininsel wird staatlicher Genussort

    Vor kurzem hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bayerischen Städten, Gemeinden und Zusammenschlüssen offiziell den Titel „Genussort“ verliehen. Mit dem Wettbewerb, so Bürgermeister Elmar Henke in der jüngsten Ratssitzung, will das Ministerium zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats insgesamt 100 bedeutende Genussorte im Freistaat ausfindig machen. Unter 150 Bewerbungen wurde auch die Weininsel an der Mainschleife ausgewählt. In der Begründung für die Auszeichnung „Genussort“ heißt es unter anderem, dass mit Sommerach und Nordheim zwei wunderschöne Winzerdörfer zur Weininsel gehören. Die Weingüter und die beiden Winzergenossenschaften leben ihre Leidenschaft und lassen dadurch große Weine entstehen, zitierte Henke einen Auszug aus der Festrede des Landwirtschaftsministers.

    Die weiteren Punkte aus dem Gemeinderat:

    Auch für das Jahr 2018 gilt laut Ratsbeschluss die befristete Parkregelung im Sommeracher Altort. Grundlage hierfür ist die gemeindliche Anordnung, die für die Zeit vom 5. Mai bis 28. Oktober folgende Regelung vorsieht: Jeweils am Samstag ab 14 bis Sonntag 20 Uhr sowie feiertags von 14 bis 20 Uhr gilt das allgemeine Parkverbot auf öffentlichen Flächen und Straßen. Ausgenommen bleibt der Durchgangsverkehr sowie die Nutzung der Behindertenparkplätze. Die Überwachung ist gemäß Zweckvereinbarung an die Verkehrsüberwachung Dettelbach übertragen. Für die Anlieger und Gäste stehen dorfnahe Parkflächen in der Gartenstraße, am Schwarzacher Tor sowie in der Nordheimer Straße zur Verfügung, teilte der Bürgermeister mit.

    Einstimmig sprachen sich die Räte für die Erhöhung des Aufwendungsersatzes für das Tierheim in Kitzingen von bislang 0,20 auf 0,70 Cent je Einwohner aus. Damit entsprach man der Empfehlung des Kreisverbandes des bayerischen Gemeindetages.

    * Entsprochen wurde dem Antrag von Roland Blaß in der Weinstraße 13 auf Verlängerung seiner Erlaubnis zur Wasserentnahme aus dem Main. Die wasserwirtschaftlichen Auflagen und Bedingungen müssen eingehalten werden, teilt die Gemeinde dem Antragsteller mit.

    * Vergeben wurden die Planungsleistungen für die Errichtung eines Parkplatzes Am Schwarzacher Tor. Das Kitzinger Büro arc.Grün legte laut Henke das wirtschaftlichste Angebot vor und erhielt somit den Zuschlag.

    * Zur Kenntnis genommen wurden die Jahresrechnung 2017, der Rechenschaftsbericht, die Schulden und das Vermögen sowie die Entwicklung der wichtigsten Einnahmen und Ausgaben. Unter anderem teilte Henke mit, dass die Schulden und somit die Pro- Kopf- Verschuldung von 773 auf 723 Euro reduziert werden konnte.

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