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    Volkach

    Weiteres Baugebiet: Obervolkach rundet seinen Ortsrand ab

    Symbolbild Baustelle Foto: Cindy Riechau, dpa

    Obervolkach bekommt ein weiteres Baugebiet, selbst dessen Name steht schon fest: "An der Michaelskapelle". Es wird sich westlich des Baugebiets "Am Kreuz" und nördlich des Friedhofs bis fast an die Straße Richtung Gaibach/Zeilitzheim erstrecken und den Ortsrand abrunden. Auf zwei Hektar sollen dort Wohnhäuser entstehen. Diesem Vorschlag folgte der Volkacher Stadtrat einstimmig und beschloss die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren.

    Unter den Bebauungsplan fallen auch 1,18 Hektar Grünflache. Dabei handelt es sich um Dauerkleingärten, die zwischen dem künftigen Wohnbaugebiet und dem bisherigen nordwestlichen Ortsrand von Obervolkach liegen. Diese können dort unverändert bestehen bleiben.

    Auch Gartenbesitzer können noch verkaufen

    Voraussetzung für das zusätzliche Baugebiet waren laut Bürgermeister Peter Kornell erfolgreiche Verhandlungen der Stadt mit den Besitzern über den Zwischenerwerb der insgesamt 14 Parzellen, die das neue Baugebiet bilden. Und er machte in der Sitzung auch ein Angebot an die Gartenbesitzer: Falls diese ebenfalls verkaufsbereit sind, könnten diese sich noch an die Stadt wenden.

    Vorausgegangen hatten die Stadtratsmitglieder das Ingenieurbüro Hoßfeld-Fischer aus Bad Kissingen einstimmig mit der Erstellung des Bebauungsplans sowie der Grünordnung für das geplante Baugebiet beauftragt. Das Büro wird dem Stadtrat mehrere Varianten vorlegen, wie das Baugebiet gegliedert werden kann, antwortete Kornell auf einen Einwand von Heiko Bäuerlein (CSU), dafür zu sorgen, dass in dem Baugebiet möglichst viele kleine Grundstücke angeboten werden sollten.

    Günter Nicola (SPD) fragte, ob in dem Baugebiet grundsätzlich auch ein Platz für die noch ungelöste Verlagerung des örtlichen Feuerwehrhauses gefunden werden könnte, was der Bürgermeister bejahte.

    Stadt unterstützt Ausrichter des Landkreisfaschingszugs

    Ohne Einwand genehmigten die Stadtratsmitglieder einen Zuschuss von 3000 Euro für die Karnevalsvereinigung Obervolkach. Diese erhält das Geld für die Ausrichtung des Landkreisfaschingszugs am Faschingsdienstag, 25. Februar 2020, in Volkach. Zudem wird der städtische Bauhof den Ausrichtern logistisch unter die Arme greifen.

    Wie der Vorsitzende des Tourismusvereins Volkacher Mainschleife, Marco Maiberger, dem Stadtrat ferner vorstellte, soll es im Zusammenhang mit dem Landkreisfaschingszug auch wieder ein närrisches Bürgerfest in Volkach geben, in Form einer Open-Air-Faschingsparty mit Live-Band am Marktplatz am Rosenmontag (24. Februar) von 18 bis 22 Uhr bei freiem Eintritt sowie einer Faschingsparty am Faschingsdienstag vor und nach dem Landkreisfaschingszug. Hierfür ist der Stadtrat bereit, 10 000 Euro locker zu machen, unter anderem für technisches Equipment, Sicherheitsdienst, Miet-Toiletten und Musik. Der Tourismusverein, berichtete Maiberger, werde sich um Sponsoren bemühen, um so möglichst viele Kosten zu decken.

    Unter dem Tagesordnungspunkt "Bürger fragen – der Stadtrat antwortet" kam von einem Zuhörer der Hinweis, dass die für E-Autos reservierten Parkplätze in Volkach regelmäßig von Verbrennern belegt würden. Die Parkraumüberwachung, so die Antwort des Bürgermeisters, würde solche Verstöße ahnden, eine lückenlose Überwachung sei jedoch nicht möglich.

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