• aktualisiert:

    Wiesenbronn

    Wiesenbronn: Weitere Zusammenarbeit im Dorfschätzeverbund

    Die Weiterführung der Arbeit des Dorfschätzeverbunds im Rahmen des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) war für den Wiesenbronner Gemeinderat keine Frage. In der letzten Sitzung in der zu Ende gehenden Wahlperiode stimmten die Ratsmitglieder, die mit "Corona-Abstand" im Rathaussaal Platz genommen hatten, geschlossen dafür, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit der ILE (integrierte ländliche Entwicklung) in den nächsten fünf Jahren fortgesetzt wird.

    Bürgermeisterin Doris Paul erinnerte daran, dass die Lenkungsgruppe des Dorfschätzeverbunds sich schon im Februar 2018 auf die Fortführung der ILE-Arbeit einigte. Dabei sei es auch nicht nur um die Überprüfung der bisherigen Zusammenarbeit, sondern auch um die Erarbeitung neuer Handlungsfelder gegangen. Gezeigt habe sich, "dass insgesamt eine sehr große Zufriedenheit und Zustimmung zur weiteren interkommunalen Zusammenarbeit besteht, weshalb die grundlegenden Strukturen der Allianz erhalten bleiben sollen",  lautete das Resümee der Bürgermeisterin.

    Sie nannte zudem die Schwerpunkthemen, die in der ILE vorrangig bearbeitet werden sollen: Gewässerentwicklung, Hochwasserschutz und Rückhaltemöglichkeiten, Leerstandsmanagement, Innenentwicklung, Dialog der Generationen, projektbezogene Bürgerinformationen, Bewusstsein für lokale Läden, ÖPNV und Mobilität, gemeinsame Darstellung touristischer Angebote und ILE-Homepage. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in den im ILEK enthaltenen Handlungsfeldern auf interkommunaler Ebene sei vom Amt für ländliche Entwicklung bestätigt worden, was die Voraussetzung für die Verlängerung der Förderung der Umsetzungsbegleitung für die nächsten fünf Jahre sei. "Eine sehr gute Arbeit, die in dieser Allianz geleistet wird", so die Schlussbemerkung der Bürgermeisterin zur Zusammenarbeit der Dorfschätzekommunen.

    Stundung wegen Corona möglich

    Einig war sich das Ratsgremium auch im Vorgehen bei Stundungsanträgen, die aufgrund der Corona-Situation eingehen können. Die Stundung erfolgt zunächst für drei Monate zinslos und falls dann noch keine Zahlung möglich sein sollte, könne eine weitere Stundung gewährt werden, lautete der einstimmige Beschluss. "Man muss diesen schwierigen Zeiten gerecht werden", meinte die Bürgermeisterin dazu. Sie gab bekannt, dass es auf die Anfrage im Mitteilungsblatt zu Interesse am Car-Sharing in Wiesenbronn vier Rückmeldungen gab, "die alle negativ ausgefallen sind".

    Angeschafft wurden 400 weitere Gläser für den Kirchweihdienstag, damit für den Umtrunk beim Bürgerauszug genügend zur Verfügung stehen. Vor den Osterfeiertagen wurden von einer Firma über 2000 Kubikmeter Klärschlamm aus dem ersten Teich der Kläranlage entnommen. "Soviel zu dem im Dorf kursierenden Gerede, dass es keinen Klärschlamm in der Kläranlage gibt", lautete der Kommentar der Bürgermeisterin.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Kitzingen-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!