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    Sommerach

    Winzergemeinde Sommerach will CO2-neutrales Dorf werden

    Seit 2014 beschäftigt sich die Gemeinde mit dem Projekt, Sommerach zu einem nachhaltig ausgezeichneten Weindorf mit innovativen Selbstversorgungsdienstleistungen zu entwickeln.  Wie der Gemeindechef berichtete, unterstützen die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt sowie die Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau dieses Vorhaben.

    Nachhaltige Weinerzeugung

    Im Fokus stehen die Module nachhaltige Weinerzeugung, Mobilitätsdienstleistungen und CO2-neutrale Veranstaltungen. Insgesamt, so Bügermeister Henke, verfolge das Projekt das Ziel, für Sommerach eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln, durch die sich die Gemeinde als ein CO2-neutrales Dorf -"einzigartig in Deutschland" positionieren könne.

    In Bezug auf CO2-neutrale Veranstaltungen seien von der Fachhochschule Konzept und Methode für die Analyse erstellt und ein Rechner entwickelt worden. Über das Sommeracher Weinfest "Stil & Faszination" wurde deshalb umfangreiches Datenmaterial gesammelt. Auf Basis eines Event Carbon Footprints für eine C02- Bilanz wollen die Studenten Vorschläge zur Reduzierung von Emissionen und Ressourcenverbrauch identifizieren und Ideen zu deren Umsetzung vorgeschlagen. Der Kostenaufwand für die Gemeinde, nach Abzug aller Fördergelder, beträgt 7000 Euro. Der Gemeinderat stimmte dieser Investition zu.

    Immer mehr Bauherren

    In Sommerach hält die Bautätigkeit von privaten Bauherren unvermindert an. Auch in der aktuellen  Sitzung hatten die Gemeindevertreter wieder sechs Bauanträge zur Errichtung von Ein- und Zweifamilienhäuser im neuen Baugebiet an der Frankenstraße zu prüfen. Zudem stimmten die Räte einem Um- und Erweiterungsbau im Ortsbereich am Brücklein sowie einer Fassadenrenovierung im Altort nach dem Denkmalschutzrecht zu.

    Wie Bürgermeister Elmar Henke berichtete, sind nach Vorgaben des Landesamtes für Denkmalpflege im neuen Baugebiet weitere Untersuchungen im Bereich von archäologischen Verdachtsflächen zu veranlassen. Die Kosten für diese Arbeiten, die im April 2018 begonnen haben und noch bis Ende Juli andauern,  betragen zirka 30 000 Euro.  Hierzu haben, laut Henke, Landkreis und Bezirk Zuschüsse in Aussicht gestellt.

    Lob zur Blühwiese

    Im Rahmen der Überprüfung des Feuerwehrwesens in der Gemeinde Sommerach konnte der Bürgermeister berichten, dass die Landkreis-Feuerwehrführung keinerlei Beanstandungen feststellte. Geräte und Feuerwehrhaus sind in einem sehr guten Zustand, so das Fazit der Kreisfeuerwehrspitze.

    Sehr erfreut zeigte sich der Bürgermeister über das Lob von Bürgern und Gästen wegen der ein Hektar großen Blühwiese nahe dem Schwarzacher Tor. Diese Maßnahme sei von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, anlässlich des Projektes "Mehr Farbe für Stadt und Land"umgesetzt worden.

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