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    Etwashausen

    Zwei Jubiläen stehen bei der Etwashäuser Kirchweih an

    Wenn am Sonntag, 13. Oktober, der große Kirchweihumzug in Etwashausen ansteht, endet die Amtszeit von Gärtnerkönigin Nina Markert. Foto: Hartmut Hess

    Die Kerm in Etwashausen startet an diesem Freitag, 11. Oktober, um 17 Uhr mit dem Aufstellen des Kirchweihbaums vor der Kreuzkapelle. Dazu sorgen die Großlangheimer Musikanten für gute Unterhaltung, die Etwashäuser servieren Bremser und deftige Speisen. Über die Kirchweihtage haben die Etwashäuser und ihre Gäste Gelegenheit zum Kirchweihessen in den Gasthäusern Walfisch, Körbla und Bayernheim. Der harte Kern der Burschenschaft von rund 20 Leuten hat wochenlang an den Motivwagen gewerkelt, zusammen mit den Mitgliedern der Etwashäuser Männerfront werden diese am Samstag geschmückt.

    "Wir werden heuer auf dem Blumenwagen und dem Gemüsewagen zwei große Jubiläen thematisieren", informierte Kirchweihpräsident und Burschenschafts-Vorsitzender Markus Volbers. Denn die traditionsreiche Gartenbaugruppe Etwashausen mit ihrem Obermeister Heinrich Lang feiert heuer ihr 125-jähriges Bestehen. Die Gärtner prägen und prägten Etwashausen wie kein anderer Berufsstand. Das zweite Jubiläum ist das 100-jährige Bestehen der Warenbezugsgenossenschaft der Gärtner, die eine wichtige Institution für die Wettbewerbsfähigkeit der Gärtner ist.

    Vergangenes Jahr winkte diese junge Dame vom Blumenwagen und übt sich jetzt schon in Vorfreude auf die Kerm in der Großen Gärtnervorstadt. Foto: Hartmut Hess

    Bevor der Umzug beginnt, macht sich eine Etwashäuser Delegation um 12.30 Uhr auf, um mit den Kolping-Musikern Oberbürgermeister Siegfried Müller und den Kitzinger Hofstaat abzuholen. Der Festzug wird traditionell vom Gansträger angeführt, diese Rolle hat Niklas Conrad heuer zum zweiten Mal inne. Der Festzug beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr am Barthelsturm in der Flugplatzstraße, schlängelt sich von dort in die Mainbernheimer Straße und die Schwarzacher Straße. Auf dem Areal der ehemaligen Aral-Tankstelle macht der Umzug Halt.

    Mit ihrem Anführer Stefan Neubert schreiten anschließend die Ausgräber dazu, die Kirchweihfässer auszugraben. An der Kronenkreuzung endet die Amtszeit von Gärtnerkönigin Nina Markert. Bei der Krönungszeremonie der neuen Gärtnerkönigin Kitzingens darf Hofrat Walter Vierrether natürlich nicht fehlen. Nach dem Umzug laden die Gärtner die Prominenz zum Kirchweihtanz vor der Kreuzkapelle ein, während die Burschen frisches Gemüse und Salate verkaufen.

    Am Montag um 18 Uhr treffen sich die Gärtner in der Kreuzkapelle zum Gottesdienst und anschließend zum Dämmerschoppen im Bayernheim. Den Schlusspunkt der Kirchweih bildet das Schubkarrenrennen am Sonntag, 20. Oktober, ab 14 Uhr im Schatten des Barthelsturms.

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