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    Sommerach

    Zwei große Parkplätze in Sommerach geplant

    Die Planungsarbeiten für den Parkplatz am Schwarzacher Tor in Sommerach sind nahezu abgeschlossen. In der Bürgerversammlung wurde das Projekt vorgestellt. Foto: Walter Braun

    Der Touristenzustrom in Sommerach wird größer und größer und Parkplätze immer begehrter. Nicht zuletzt deshalb hat der Gemeinderat mit Bürgermeister Elmar Henke an der Spitze entschieden, am westlichen Ortseingang einen Parkplatz am Schwarzacher Tor anlegen zu lassen.

    In der Bürgerversammlung stellten Landschaftsarchitekt Ralf Warm vom Kitzinger Landschaftsarchitektenbüro arc. grün und Architekt Dag Schröder (Schweinfurt) das Projekt näher vor. Der mit 60 Stellplätzen geplante Parkplatz liegt im Randbereich des Überschwemmungsgebietes und bedarf so der wasserrechtlichen Genehmigung, berichtete Warm. Auf dem circa 4600 Quadratmeter großem Areal, das sich laut Henke bei der Gestaltung am Dorf orientiert, sollen Toiletten, darunter auch auch ein behindertengerechtes WC, drei behindertengerechte Stellplätze, zwei E-Tanksäulen und E-Bike Ladestationen entstehen.

    Zweiter Parkplatz geplant

    Granitkleinpflaster wird auf die Straße gelegt, die Stellplätze sollen aus Schotterrasen sein, informierte Warm die Zuhörer. Die Netto-Kosten bezifferte Warm auf 785 800 Euro. In dieser Summe enthalten sind auch die Ausgaben für Bodenverbesserungsmaßnahmen sowie für archäologische Untersuchungen. Mit den Arbeiten soll voraussichtlich im Frühjahr 2020 begonnen werden, teilte Warm mit.

    Kurz angesprochen wurde auch das zweite Parkplatzprojekt, das nach Fertigstellung des Parkplatzes am Schwarzacher Tor am östlichen Ortseingang umgesetzt werden soll. In diesem Bereich sind 45 Stellplätze auf einer circa 3000 Quadratmeter großen Fläche ins Auge gefasst. Die Kosten für diese Baumaßnahme liegen bei 489 000 Euro (netto). Im Zuge der Städtebauförderung werden beide Baumaßnahmen mit sechzig Prozent bezuschusst.

    Wer Flächen spart, bekommt mehr Geld

    Im Zusammenhang mit den geplanten Projekten im Altortbereich informierte Henke auch über einen kürzlich gefassten Grundsatzbeschluss des Sommeracher Gemeinderates. Hierbei ging es um Fördervoraussetzungen, die die Gemeinde Sommerach im Sinne der Förderinitiative "Innen statt Außen" erfüllen muss. "Das war ein weise Entscheidung", betonte der Bürgermeister und verwies auf einen Beschluss des Bayerischen Ministerrates, wonach Kommunen künftig beim Flächensparen auch finanziell unterstützt werden sollen.

    Die Umsetzung erfolgt über die Städtebauförderung. Besonders förderfähig sind die Revitalisierung innerörtlicher Bausubstanz sowie innerörtliche Brachflächen. Durch den Grundsatzbeschluss ist nach Henkes Aussage eine Erhöhung des Regelfördersatzes von 60 auf 80 Prozent möglich. Als Zukunftsprojekte, die bei der Regierung von Unterfranken in Hinblick auf Städtebaufördermaßnahmen gemeldet wurden, nannte Henke neben dem Parkplatz am Schwarzacher Tor auch die Neugestaltung des St. Urban-Wegs und des Friedhofs in den Jahren 2019/2020 sowie die sanierungsbedürftige Hauptstraße, beginnend von der Maintorstraße bis zum Schwarzacher Tor (vorgesehen im Jahr 2021), die Jäger-(2022), Häcker- (2023/24) und Maintorstraße (2025).

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