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    Großlangheim

    Arbeiten für den Kindergartenausbau in Großlangheim gehen voran

    Der Umbau des ehemaligen Josefstifts.
    Der Umbau des ehemaligen Josefstifts. Foto: Winfried Worschech

    Hochbetrieb herrscht derzeit auf der Baustelle "Kindergartenerweiterung" des Marktes Großlangheim. Aus dem ehemaligen Josefstift neben dem Kindergarten wird zusammen mit dem jetzigen Kinderhort das Haus für Kinder. Die Voraussetzungen dafür, dass der Großlangheimer Nachwuchs auch in Zukunft ein gutes Zuhause hat, schuf der alte Gemeinderat und der neue legt sich mächtig ins Zeug, damit die Arbeiten zügig voran gehen.

    So segnete die Ratsrunde in der Sitzung am Dienstagabend im Kulturhaus die von Bürgermeister Peter Sterk vorgenommenen Auftragsvergaben für die Angebote ab, die zwischen der Sitzung im Juni und der am Dienstagabend abgegeben wurden. Beim Leistungsverzeichnis "Naturwerksteinarbeiten" waren vier Angebote eingegangen und den Zuschlag erhielte die Firma Brumme aus Kitzingen. Für die Außenputzarbeiten hatten sich drei Firmen interessiert und der Auftrag ging an die Großlangheimer Firma David Förth. Zwei Angebote gab es für die Aufzugsanlage und das wirtschaftlichste kam von der Firma Thyssenkrupp aus Regensburg. Bei den Schreinerarbeiten lagen vier Angebote vor, den Zuschlag erhielt die Firma Güldner aus Kitzingen. Im öffentlichen Teil der Sitzung gab es keine Aussagen zur wirtschaftlich günstigsten Angebotssumme. Bürgermeister Sterk erklärte dazu, dass es durch den bayrischen Gemeindetag derzeit keine klare Aussage zur Veröffentlichung der Beträge gebe.

    Waschmaschine und Trockner für den Kindergarten

    Kindergartenleiterin Karin Straßberger beantragte aufgrund der geänderten Vorschriften in der Corona-Zeit eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner für das Haus für Kinder. Sie erklärte dazu, dass bisher immer ein Elternteil einmal pro Woche die Handtücher mit nach Hause genommen und gewaschen habe. Das sei jetzt aber nicht mehr möglich, da die Hygienebedingungen sonst nicht eingehalten werden könnten. Die Ratsrunde stimmte dem Kauf geschlossen dazu, mit der Installation wurde Lorenz Straßberger beauftragt.

    Verschiedene Fenster der Großlangheimer Schule sind für das Reinigungspersonal schwer zugänglich und mit den vorhandenen Hilfsmitteln nicht gefahrlos zu reinigen, erklärte der Bürgermeister. Er schlug vor, diese Arbeiten wie bisher von der Fachfirma Amthor aus Schweinfurt vornehmen zu lassen. "Der Arbeitsumfang ist mit den schuleigenen Reinigungskräften abgesprochen, auf das Notwendigste begrenzt und wird unter Absprache mit unseren Reinigungskräften in der Ferienzeit durchgeführt". Dies fand ebenso Zustimmung fand wie die Vergabe der Arbeit an die Schweinfurter Firma.

    Brunnenbohrungen unter Auflagen

    Die Eigentümer der Grundstücke mit der Flurnummer 1304 und 1341 stellten beim Landratsamt Antrag auf Brunnenbohrung. Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt erlaubten die Brunnenbohrung unter Auflagen, gab der Bürgermeister dazu bekannt. Dem Marktgemeinderat lag nun der Antrag auf Teilbefreiung von der Wasserabnahmepflicht für das Grundstück 1341 vor, da das Wasser zur Bewässerung von Rebflächen genutzt werden soll. Auf dem Weinberg unterhalb der Hardthütte war auch schon in früheren Jahren ein Brunnen, war dazu aus dem Ratsgremium zu hören, das bis auf eine von der Abstimmung ausgenommene Person geschlossen für die Teilbefreiung stimmte.  

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