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    Marktsteft

    CSU-Kreistagsfraktion trifft sich zur Klausur in Marktsteft

    Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion sammeln Ideen für den Mobilitätskonzept für den Landkreis. Wichtig ist den Christsozialen die Beteiligung der Bürger und die Zusammenarbeit mit den Landkreisen Würzburg und Schweinfurt.
    Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion sammeln Ideen für den Mobilitätskonzept für den Landkreis. Wichtig ist den Christsozialen die Beteiligung der Bürger und die Zusammenarbeit mit den Landkreisen Würzburg und Schweinfurt. Foto: Daniel Nagl

    „Wenn die CSU als stärkste Fraktion im Landtag die Herzkammer bayerischer Politik ist, dann ist die CSU-Kreistagsfraktion die Herzkammer der Politik zwischen Geiselwind und Gnodstadt“, unterstrich CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Becker das Selbstbewusstsein der 18 CSU-Kreisräte bei der zweiten Fraktionsklausur in Marktsteft, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Dass die CSU aktiv gestalten will, zeige sich in Vorschlägen wie der Förderung von Mehrwegsystemen für To-Go-Kaffee oder der Einführung von bezuschussten Bedarfstaxen für Jugendliche und Senioren. Um die eigene Arbeit noch stärker zu strukturieren, nahmen sich die Christsozialen intensiv der Themen Ökologie, Kultur und Mobilität an.

    Im Bereich der Kultur gelte es nicht nur das 100-Millionen-Euro-Projekt „Staatsarchiv Kitzingen“ abzusichern. Wichtig ist der CSU auch, sich bei der Entwicklung des am Standort Marktsteft beschlossenen Umweltbildungszentrums ausreichend Zeit zu nehmen, um ein Maximum an Fördermitteln in den Kreis Kitzingen zu holen.

    Mit Blick auf Mobilität empfinden es die CSU-Kreisräte als nicht ideal, dass Punkte wie 50:50-Taxi oder barrierefreier Bahnhofsausbau in die Jahre nach 2022 verschoben werden sollen. Auch aus der Erfahrung von Betreuungsproblemen in der Corona-Zeit gelte es bei den Regelungen zur Schulwegfreiheit in München nachzustellen. Für die Arbeit auf Kreisebene erarbeiteten die CSU-Kreisräte Oberthemen, wie „Benutzerfreundlichkeit“, „Verkehrsmittelauswahl“, „Taktung“ etc., die den Erarbeitungsprozess des, durch die CSU angeregten, Mobilitätskonzepts mit den Bürgern gliedern sollten.

    Abschließend nahmen die CSU-Kreisräte das Thema Wasser in den Blick und entschieden, nach Appell durch Reinhold Kuhn, sich das in Volkach installierte Bewässerungssystem vor Ort erklären zu lassen. „Wir haben viele Weinbaugemeinden, die Bewässerung im Zuge des Klimawandels brauchen“, so Otto Hünnerkopf unter Verweis darauf, dass die CSU sich seit Jahren im Landtag für eine entsprechende Pilotförderung im Kreis Kitzingen einsetzt.

    Dieter Haag und Gerhard Schenkel unterstrichen die Bedeutung der Kommunen Sulzfeld, Marktsteft und Volkach und ihrer Quellen für die Wasserversorgung der Region und regten einen Informationsbesuch in Sulzfeld an, um sich die komplexen hydrogeologischen Modelle erklären zu lassen. Landwirtin Gertrud Schwab erläuterte, dass bei Messtellen in 2,5 oder 8 Metern Tiefe vieles gemessen werde, aber keine Grundwasserbelastung. Einstimmig wurde beschlossen, das Thema, unter Einladung entsprechender Fachreferenten, im Kreistag zu thematisieren.  

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    Bearbeitet von Lena Berger

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