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    Kitzingen

    Kitzinger Abiturienten erhalten ihre Zeugnisse im Autokino

    Die Abiturienten des Armin-Knab-Gymnasiums bekamen ihre Zeugnisse im Autokino des Cineworld Mainfrankenpark.
    Die Abiturienten des Armin-Knab-Gymnasiums bekamen ihre Zeugnisse im Autokino des Cineworld Mainfrankenpark. Foto: Jan Pfannes

    In einem einmaligen Rahmen erhielten die Abiturienten des Kitzinger Armin-Knab-Gymnasiums in diesem Jahr ihre Zeugnisse. Die coronabedingten Abstands- und Hygieneforderungen verlangten nach einer kreativen Lösung, und so begrüßte Schulleiterin Monika Rahner die 115 Abiturienten samt Familie und Freunden im Autokino im Mainfrankenpark.

    Alle  saßen in den Autos und verfolgten das Geschehen auf der Bühne auf einer großen Videoleinwand, der Ton kam übers Autoradio. Die technische Umsetzung übernahmen ehemalige und noch aktive Mitglieder der Technik-AG der Schule, wie es im Presseschreiben heißt.

    Möglichst viele Elemente einer "normalen" Abiturfeier sollten erhalten bleiben und so begann die Veranstaltung mit einer kleinen Andacht. Die Religionslehrerin Monika Krämer und Pfarrer Richard Tröge dachten darüber nach, welche Spuren die Abiturienten an der Schule hinterlassen haben, und welche Spuren sie in ihrem weiteren Leben noch hinterlassen sollen. "Spuren der Hilfsbereitschaft, das würde ich mir und ihnen wünschen" so Monika Krämer und Pfarrer Tröge wünschte ihnen den "Rückenwind Gottes".

    Eine Aufgabe suchen, die sie erfüllt und inspiriert

    Schulleiterin Monika Rahner erinnerte an die schwierigen Umstände beim Abitur in diesem Jahr und war stolz auf die Ergebnisse der Schüler: "Ihr habt gezeigt, dass ihr ein toller Jahrgang seid. Fünf mal die Traumnote 1,0 , insgesamt 20 mal 1,5 und besser". Anschließend legte Rahner den Absolventen ans Herz, sich als Grundlage für ihr persönliches Glück eine Aufgabe zu suchen, die sie erfüllt und inspiriert. Als Ehrengast war Landrätin Tamara Bischof gekommen, die den ungewöhnlichen Veranstaltungsort zum Anlass nahm und einige Filmzitate in ihre Ansprache einfließen ließ, so aus "Der Club der toten Dichter": "Haben Sie den Mut, Ihren eigenen Weg zu suchen."

    Für die Eltern sprach Carsten Schmidt, Vorsitzender des Elternbeirats: "Ich möchte euch ermutigen, stets mit einer gesunden Portion Neugier auf Veränderungen zuzugehen, Dinge zu hinterfragen und auch uns alle stets herauszufordern, dabei immer mit Respekt und Freundlichkeit und der Bereitschaft, auch einmal Fehler zu machen."

    Mariele Dienesch und Lilli Hofmann resümierten in der Schülerrede verschiedene Erlebnisse aus dem Schulleben des Jahrgangs und mit viel Selbstironie auch das, was sie schon alles geleistet haben. Sie dankten allen Wegbegleitern, besonders Monika Rahner, die sich stark dafür eingesetzt habe, dass mit der Zeugnisverleihung im Autokino ein würdiger Rahmen für die Feier gefunden werden konnte.

    Auszeichnungen für besondere Leistungen

    Anschließend baten Rahner, der stellvertretende Schuldirektor Michael Mauer und Oberstufen-Koordinator Arnold Kröger die Abiturienten in Zweiergruppen zur Übergabe der Zeugnisse auf die Bühne. Der sonst übliche Handschlag musste entfallen, nicht aber die persönlichen Glückwünsche für jeden Absolventen. Als Jahrgangsbeste (1,0) wurden Eleonore Baier, Luna Huestegge, Viktoria Kolb, Lea Lindner und Jessica Ebert geehrt. Letztgenannte wurde darüber hinaus für ihr ausdauerndes Engagement im Schulleben als Schülersprecherin und Musikerin mit dem AKG-Schulpreis ausgezeichnet.

    Mit einem Hupkonzert und Blinksignalen endete ein einmaliger Abend, so das Schreiben der Schule abschließend.

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    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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