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    Marktbreit

    Kopp, Ott und Albrecht führen die VG Marktbreit

    Sie leiten in den kommenden Jahren die VG Marktbreit: Rainer Ott, Ruth Albrecht und Harald Kopp (von links) als Vorsitzender.
    Sie leiten in den kommenden Jahren die VG Marktbreit: Rainer Ott, Ruth Albrecht und Harald Kopp (von links) als Vorsitzender. Foto: Robert Haaß

    Da war er noch einmal: Marktbreits ehemaliger Bürgermeister Erich Hegwein, seit knapp einem Monat nicht mehr im Amt, leitete die konstituierende Sitzung der VG-Versammlung im Lagerhaus. Genau acht Minuten lang, dann war es auch mit diesem Amt vorbei. Der neue Vorsitzende, Hegweins Nachfolger Harald Kopp in beiden Ämtern und einstimmig gewählt, übernahm dann auch recht formlos die Sitzungsleitung.

    Auch wenn als Bürgermeister nicht mehr im Amt: Rein rechtlich war Hegwein weiter der Vorsitzende der VG-Versammlung bis zur Neuwahl eines Nachfolgers. Und der ist traditionsgemäß der Bürgermeister von Marktbreit, der als einziger hauptamtlicher Bürgermeister der VG Marktbreit dort auch den ganzen Tag im Büro sitzt. Den Amtsinhaber also gleichzeitig zum Gemeinschaftsvorsitzenden zu wählen, das liegt nahe. Harald Kopp hatte bei den Wahlen weder Gegenkandidat noch Gegenstimme.

    Eine echte Wahl hatten die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung dann bei der Bestimmung des Stellvertreters. Hier wurden Thomas Reichert (Marktsteft) und Rainer Ott (Martinsheim) vorgeschlagen. Ott konnte sich mit 12:6 Stimmen durchsetzen, eine Stimme entfiel auf Susanne Knof (Obernbreit). Weitere Stellvertreterin wurde Ruth Albrecht (Seinsheim).

    Die Entschädigung für den Vorsitzenden wurde auf 580,65 Euro monatlich festgelegt, die Vertreter erhalten ab dem fünften Tag der Vertretung 1/30 davon, die Versammlungsmitglieder 20 Euro pro Sitzung.

    "Illustre Gesellschaft"

    Eine "illustre Gesellschaft", so Kopp, wurde anschließend zu Standesbeamten für Eheschließungen benannt. Anders als in anderen Gemeinden übernehmen in der VG Marktbreit teilweise auch zweite und dritte Bürgermeister diese Aufgabe. Pro Trauung gibt es 20 Euro.

    Einziger Ausschuss ist der Rechnungsprüfungsausschuss, dem unter der Leitung von Ulrich Falk Peter Matterne, Sven Beibelriether, Stefan Scherer, Stephan Jamm und Thomas Reichert angehören.

    Immer wieder einmal Thema: Die Veröffentlichungen von Parteien und Wählergruppen, vor allem kurz vor Wahlen, in den Marktbreiter Nachrichte. Hier sollte eine Lösung gefunden werden, so die einhellige Meinung. Auf Anregung von Susanne Knof wird der Bürgermeister-Ausschuss einen Vorschlag zur Regelung ausarbeiten, der in einer der nächsten VG-Versammlungen vorgestellt und diskutiert werden soll.

    Verschiedene Zertifizierungen

    Gut 22 000 Euro hat die VG in ein Informationssicherheitskonzept investiert, das zur Hälfte bezuschusst wurde, so die Information von Geschäftsstellenleiterin Kerstin Ebert. Für dieses Konzept, das nicht nur die reine EDV, sondern auch die Unterbringung der Anlage, die Schulung von Mitarbeitern und weiteres beinhaltet, erhielt die VG verschiedene Zertifizierungen. Allerdings, so Ebert, dürfe die VG da nicht stehen bleiben, es werde ständig weiter an der Sicherheit gearbeitet.

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