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    Kitzingen

    Paul-Eber-Schule: Offener Ganztag hilft gerade in Corona-Zeiten

    Die Nachmittagsbetreuung im Offenen Ganztag an der Paul-Eber-Schule verursacht hohe Kosten. Verantwortlich dafür ist die Qualität des Personals. Das unterstützt die Stadt.
    D.-Paul-Eber-Schule: Die Offene Ganztagsbetreuung fürs kommende Schuljahr ist gesichert.
    D.-Paul-Eber-Schule: Die Offene Ganztagsbetreuung fürs kommende Schuljahr ist gesichert. Foto: Siegfried Sebelka

    Das Angebot eines Offenen Ganztags an der D.-Paul-Eber-Mittelschule in Kitzingen wird von allen Beteiligten als wertvoll erachtet. Viele Kinder und Jugendliche erhalten dort am Nachmittag die Unterstützung beim Lernen und Hausaufgaben machen, die sie zu Hause nicht bekommen. Das gewährleistet das Programm des Kooperationspartners, der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Sie setzt entsprechend qualifiziertes Personal ein, was allerdings die Kosten ständig steigen lässt.

    Doch das ist es der Stadt wert: Der Stadtrat beschloss, über einen jährlichen Zuschuss von maximal 8000 Euro hinaus, noch einmal 3000 Euro für das abgelaufene Schuljahr zuzuschießen. Und für das kommende legt die Stadt nochmals maximal 15 000 Euro obendrauf. Das nächste Jahr will die Stadtverwaltung dann aber nutzen, mit der AWO über Kostenreduzierungen zu sprechen. 

    Wertvolle Hilfe für die Schüler

    In der jüngsten Sitzung betonten Schulleiterin, Sachgebietsleiter Schulen der Stadt und die Stadträte selbst, wie wichtig das Angebot sei, nicht nur für die Kinder mit Migrationshintergrund.

    Finanziell würde der Offene Ganztag besser über die Runden kommen, wenn mehr Schüler ihn nutzen würden. Derzeit gibt es nur eine Gruppe mit 17 Kindern und Jugendlichen. Ab 25 Schülern dürften zwei Gruppen parallel laufen, was die Kosten deutlich senken würde.

    In diesem Zusammenhang wiesen die Verantwortlichen übereinstimmend darauf hin, dass der Offene Ganztag gerade in Zeiten von Corona Vieles aufholen könne, was durch Unterrichtsausfälle ansonsten nur zu Hause aufzuarbeiten sei. Deshalb warben Schulleitung und Stadtpolitiker bei den Eltern dafür, ihre Kinder für das Angebot anzumelden. Dieses Jahr sei das ausnahmsweise noch bis Ende September möglich.

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