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    Schwarzach

    Schwarzacher Gemeinderat nimmt Arbeit auf

    Reibungslos verlief die Verteilung der Posten im neuen Schwarzacher Gemeinderat am Dienstag. Bürgermeister Volker Schmitt (vorne Bildmitte) appellierte in der harmonischen Sitzung an seine Ratskollegen nach vorne zu schauen und mit anzupacken.
    Reibungslos verlief die Verteilung der Posten im neuen Schwarzacher Gemeinderat am Dienstag. Bürgermeister Volker Schmitt (vorne Bildmitte) appellierte in der harmonischen Sitzung an seine Ratskollegen nach vorne zu schauen und mit anzupacken. Foto: Peter Pfannes

    Am Dienstagabend begann für den Schwarzacher Marktgemeinderat die Arbeit in der neuen Legislaturperiode. In der Ratssitzung, die wegen der Corona-Krise im Begegnungshaus Arche stattfand, gab sich das Gremium für die kommenden sechs Jahre eine neue Geschäftsordnung. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vereidigung der sechs neugewählten Ratsmitglieder. Bei der Verteilung der Referentenposten herrschte durch die Bank Einigkeit.

    "Es ist ein positives Zeichen, dass sich neue Kräfte mit frischem Blick im Gemeinderat engagieren,", sagte Bürgermeister Volker Schmitt (FCW). Er lud die Neuen ein, gemeinsam unter dem Motto "nach vorne schauen und anpacken" Dinge in allen Ortsteilen voranzubringen. Er bat um eine konstruktive Diskussionskultur, Fairness und gegenseitigen Respekt.

    Neu in den Gemeinderat gewählt wurden Thomas Grimmer, Annette Hillenbrand, Melanie Rosenberger (alle FCW), Max Hegler (CSU), Lukas Bremer und Simon Weckert (beide Wählergemeinschaft Düllstadt WGD). Zusammen mit Bürgermeister Volker Schmitt (FCW) sind 17 Frauen und Männer im neuen Gremium. Die Sitzverteilung: FCW 8, CSU 5, WGD 2, Klosterliste 1, plus Bürgermeister (FCW).

    Zwei Bürgermeisterstellvertreter

    Ihr erster Beschluss: Bürgermeister Schmitt wird von zwei Stellvertretern vertreten. Zweite Bürgermeisterin bleibt Johanna Sendner (FCW, Abstimmungsergebnis 16:1). Dritter Bürgermeister ist Thomas Weckert (CSU, 17:0). In der vergangenen Wahlperiode stellte die FCW alle drei Bürgermeister. Bei der neuen Stellvertreterregelung herrschte in geheimer Wahl Einhelligkeit unter allen Fraktionen.

    In seiner neuen Geschäftsordnung legte das Gremium fest, dass die Übermittlung der Tagesordnung und der Sitzungsunterlagen auch künftig in Papierform Form erfolgen soll (15:2). Handys und Tablets sind in den Sitzungen nicht gewünscht, um die Diskussionskultur zu bewahren, so die Begründung (14:3). Die Ausschüsse Rechnungsprüfung, Bau-, Umwelt und Energie, sowie Haupt und Finanzen des Gemeinderats werden mit sechs Räten besetzt, so das Votum. Den Vorsitz führt mit Ausnahme des Rechnungsprüfungsausschusses jeweils Bürgermeister Schmitt.

    Vertreter der Gremien und Referenten ernannt

    Benannt wurden die Vertreter in verschiedenen Gremien und Referenten: Peter Kuhn, Stefan Schielke, Melanie Rosenberger, Ralf Henninger (Sportbeirat), Max Hegler, Stefan Schielke, Johanna Sendner, Markus Hein (Verbandversammlung des Abwasserzweckverbandes), Thomas Weckert (Zweckverband Dorfschätze-Vollversammlung), Volker Schmitt, Maria Fieber (Hauptschulverband mit der Stadt Dettelbach), Peter Kuhn (Musikschule Dettelbach-Schwarzach). Als Feuerwehrreferent agiert Thomas Grimmer. Jugendbeauftragter ist Simon Weckert, Familien- und Seniorenbeauftragte Annette Hillenbrand. Für die Kindergärten ist Melanie Rosenberger zuständig.

    Die aktuelle Besetzung des Gemeinderats: Hartmut Ratz, Thomas Grimmer, Markus Hein, Ralf Henninger, Annette Hillenbrand, Melanie Rosenberger, Georg Ruhsert, Johanna Sendner (alle FCW), Thomas Weckert, Maria Fieber, Max Hegler, Peter Kuhn, Stefan Schielke (alle CSU), Lukas Bremer, Simon Weckert (beide WGD), Pater Christoph Gerhard (Klosterliste).

    Der Verdienst der Schwarzacher Kommunalpolitiker

    Bürgermeister Schmitt wird nach Besoldungsgruppe A15 in Höhe von 6771 Euro monatlich bezahlt, plus Aufwandsentschädigung von 348 Euro. Zweite Bürgermeisterin Johanna Sendner erhält 279 Euro pro Monat, dritter Bürgermeister Thomas Weckert 209 Euro. Die Ratsmitglieder erhalten für die Teilnahme an den Ratssitzungen jeweils 30 Euro.

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