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    Sulzfeld

    Sulzfeld: Gerhard Schenkel feiert seinen 65. Geburtstag

    Die stellvertretende Landrätin Doris Paul gratulierte Gerhard Schenkel zum 65. Geburtstag.
    Die stellvertretende Landrätin Doris Paul gratulierte Gerhard Schenkel zum 65. Geburtstag. Foto: Hartmut Hess

    "Ich war eine Hausgeburt", sagte der am 25. Juni 1955 geborene Vollblut-Kommunalpolitiker Gerhard Schenkel bei seiner Geburtstagsfeier. Neben vielen anderen gehörte auch die stellvertretende Landrätin Doris Paul zu den Gratulanten beim 65. Geburtstag von Sulzfelds langjährigem Bürgermeister. Nach dem Abitur studierte er in Würzburg Betriebswirtschaftlehre mit Marketing und dann in Nürnberg Wirtschaftspädagogik. Nach der Referendarzeit in Fürth kam er an die Kitzinger Fachoberschule und wechselte 1985 an die Clara-Oppenheimer-Schule in Würzburg. In dieser beruflichen Schule wirkte er ab dem Jahr 2000 in der Schulleitung, der Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn war das Jahr 2018, als ihm die Leitung der Franz-Oberthür-Schule übertragen wurde.

    Bis zum Alter von 15 Jahren kickte er bei seinem Heimatverein TSV Sulzfeld, ehe er zur Fußballvereinigung Bayern Kitzingen wechselte. Dort begann er schon als Jugendlicher in der Trainerarbeit der Jugendabteilung und noch heute schwärmt er von seinem bereits verstorbenen Lehrmeister Klaus Rügamer. Die Kitzinger Jugend spielte damals bis in die Bayernliga mit Duellen gegen den Nachwuchs von Bayern München und bei einer Mittelmeerreise sogar gegen den glorreichen FC Barcelona. Als 18-jähriger Jungspund erwarb Gerhard Schenkel als jüngster in Bayern den B-Trainerschein und wirkte später auch im Kreisjugendring und der bayerischen Sportjugend.

    36 Jahre Bürgermeister

    Ebenfalls der jüngste unter den ehrenamtlichen Bürgermeistern in Bayern war er 1984, als ihn die Sulzfelder erstmals zum Bürgermeister wählten. In diesem Amt wirkte er rekordverdächtige 36 Jahre, bis er im Mai an seinen Nachfolger Matthias Dusel übergab. Gerhard Schenkel sitzt als normales Ratsmitglied aber weiterhin im Gemeinderat. Er war 1973 in die CSU eingetreten, hatte im Jahr 2000 sogar als Landrat kandidiert und war um die Jahrtausendwende einige Jahre Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag. Seit 1990 sitzt er im Kreistag und wurde im Märze für weitere sechs Jahre bestätigt.

    Im Jahr 1988 hatte er seine Frau Liane Schenkel (geborene Seigner) zum Traualtar geführt. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, im September wird Gerhard Schenkel Opa. Einst war er Abstreuer auf dem Fußballplatz, seit längerem gehört er dem Club kochender Männer an und bereits seit 50 Jahren zeichnet er sich als Organist in der katholischen Pfarrgemeinde aus.  

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