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    Ruppertshütten

    1350 Euro für Kinderhospitz gespendet

    Vater Arbash (von links) mit seinem Sohn Bassam Arbash, neben Michelle Weis und Krippenbauer Christian Inderwies. Foto: Sebastian Inderwies

    Für Christian Inderwies, passionierter Krippenbauer aus Ruppertshütten, endete dieser Tage eine weitere Krippen-Saison. Der rüstige Rentner, über den bereits der bayerische Rundfunk berichtete, baut laut Pressemitteilung über das Jahr hinweg um die zehn bis zwölf Holzkrippen, die er dann alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit zum Verkauf anbietet.

    Den Erlös daraus spendet Inderwies, der pro Krippe zwischen 30 und 60 Arbeitsstunden benötigt, alle Jahre wieder an das Kinderhospitz "Sternenzelt". In diesem Jahr kamen so 1350 Euro zusammen. "Das Geld stamme allerdings nicht komplett aus dem Verkauf der Holzkrippen. Inderwies lege laut Mitteilung Wert darauf zu betonen, dass er jedes Jahr Geld von Freunden, Nachbarn und Verwandten zugesteckt bekäme, mit der Bitte, dieses Geld an das Kinderhospitz zu spenden.

    Ähnlich war es bei Michelle Weis. Die junge Ruppertshüttenerin bot auf dem Wadlweihnachtsmarkt der bayerichen Schanz ihre Filzkünste an. Den Erlös daraus, 190 Euro, gab sie ebenfalls an Christian Inderwies weiter, der das Geld an "Sternenzelt" überreicht.

    Bassam Arbash, Kind einer syrischen Flüchtlingsfamilie, die seit einigen Jahren in Ruppertshütten beheimatet ist, durfte sich laut Mitteilung ebenfalls freuen. Inderwies schenkte ihm und seiner Familie eine seiner Holzkrippen. Die Freude bei den Bassams war groß. So berichtete Arbash Bassam beispielsweise, dass sie auch zuhause in Syrien das Weihnachtsfest ähnlich wie hier in Deutschland gefeiert hätten.

    Bearbeitet von Lena Bayer

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