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    Mittelsinn

    2000 Euro für drei soziale Projekte übergeben

    Seit 1999 organisiert Astrid Brust (Mitte) einen vorweihnachtlichen Markt. Jeder Ständler gibt freiwillig zehn Prozent seines Gewinns für ein soziales oder gemeinnütziges Projekt im Dorf ab. Weiter im Bild Bürgermeister Peter Paul (Zweiter von rechts), Marion Künstler (rechts), der Leiter der 'Helfenden Hand', Raymund Gayer (Zweiter von links) und sein Kassenwart Nikolaus Eck.
    Seit 1999 organisiert Astrid Brust (Mitte) einen vorweihnachtlichen Markt. Jeder Ständler gibt freiwillig zehn Prozent seines Gewinns für ein soziales oder gemeinnütziges Projekt im Dorf ab. Weiter im Bild Bürgermeister Peter Paul (Zweiter von rechts), Marion Künstler (rechts), der Leiter der "Helfenden Hand", Raymund Gayer (Zweiter von links) und sein Kassenwart Nikolaus Eck. Foto: Jürgen Gabel

    Schier unerschöpflich ist in Mittelsinn das Reservoir von guten Geistern, die sich uneigennützig für ein soziales Projekt im Dorf engagieren. Seit 1999 organisiert Astrid Brust einen vorweihnachtlichen Markt, und jeder Ständler gibt freiwillig zehn Prozent seines Gewinns für ein soziales oder gemeinnütziges Projekt im Dorf ab, sodass sie bislang 15 500 Euro übergeben dufte.

    Sie selbst spendiert den gesamten Erlös ihrer Verlaufsbude. Nun hatte sie die Gewinnausschüttung der vergangenen zwei Jahre zusammen gefasst und übergab 2000 Euro für drei soziale Projekte. Wie Brust feststellte, sind alle Ständler gerne dabei und öffnen ihre Spendenschatulle freiwillig.

    Bürgermeister Peter Paul durfte sich über 1000 Euro für den neuen Defibrillator freuen. 500 Euro geht an das örtliche Nachbarschaftsprojekt "Die helfende Hand - Mittelsinner Bürger für Mittelsinner Bürger". Marion Künstlers Kinderprojekte dürfen über den gleichen Betrag jubeln.

    Bei der Spendenübergabe am Lebensretter Defi am "Sozialen Treff" freute sich Rathauschef Paul  über die unerwartete Zuwendung. Der Leiter der "Helfenden Hand", Raymund Gayer, und sein Kassenwart Nikolaus Eck haben das Ziel, in diesem Jahr ein behindertengerechtes Fahrzeug für den Transport von Rollstuhlfahrern anzuschaffen. "Tausendsassa" Marion Künstler,  die Peter Paul einmal als soziale Seele im Ort bezeichnete, engagiert sich mit großem Herzen seit 2014 für Kinderspielplätze und das Jugendzentrum. Mit nicht alltäglichen, aber probaten Aktionen klimperten bislang knapp 6000 Euro in ihrer Spendenbox. Die 500 Euro von Astrid Brust werden für den Kauf eines Spielgeräts auf dem Festplatz verwendet.

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    Bearbeitet von Jürgen Gabel

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