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    Esselbach

    30 Jahre Südtiroler Weinfest mit den "Spitzbuam" gefeiert

    Gastgeschenke beim 30. Südtiroler Weinfest in Esselbach: Spielmannszugvorsitzender Manuel Heim (links), zweiter von rechts Kellereiobmann Andreas Kofler, rechts: Stellvertretender Vorsitzender Uli Heim. Dazwischen die „Südtiroler Spitzbuam“ und die Mädchen, die ihnen die Magnumflaschen überreichten. Foto: Ernst Dürr

    Am Wochenende fand das traditionelle „Südtiroler Weinfest“ des Spielmannszugs zum 30. Mal in der Spessarthalle in Esselbach statt. Am Samstag lief in der voll besetzten Halle ein Partyabend der „Südtiroler Spitzbuam“ mit begeisterten Gästen, die auf den Bänken und in den Gängen tanzten. Der  Sonntag begann mit einem Südtiroler Frühschoppen der "Alpen-Casanovas", die als "urig-fetzige boarische Partyband" bekannt sind und ihrem Ruf mehr als gerecht wurden. Danach stieg das wieder hervorragend besuchte Jahresabschlusskonzert der "Südtiroler Spitzbuam".

    An beiden Tagen herrschte ausgelassene Jubiläumsstimmung und Südtiroler Flair, denn „Spitzbuamzeit ist Partyzeit“, wie eines der bekanntesten Stücke der Band aus Partschins heißt. Aus Nah und Fern waren Gäste mit Lederhose und kariertem Hemd und farbenprächtigen Dirndln zur zünftigen Hüttengaudi nach Esselbach gekommen, so auch aus dem Elsass und den Niederlanden. Etliche Fanclubs der „Südtiroler Spitzbuam“ bereicherten zusätzlich mit Fahnen die Atmosphäre in der Halle.

    Seit 1998 treten die „Südtiroler Spitzbuam“ in unveränderter Besetzung auf. Unter der Leitung von Hubert Tumler begeisterten auch am Jubiläumswochenende Helmut Eschgfäller, Ewald Gasser, Kurt Tumler und Thomas Wenter das Publikum. Die fünf Musiker aus dem Meraner Land heizten so die Stimmung in der Spessarthalle mit zünftigen Liedern wie „Ein Südtiroler sein“ oder „Dem Land Tirol die Treue“ ordentlich an. Manuel Heim, Vorsitzender des Spielmannszugs, würdigte die langjährige Zusammenarbeit mit den „Spitzbuam“ als Erfolgsgeschichte.

    Hubert Tumler verwies auf die im Verlauf von 30 Jahren Südtiroler Weinfest und durch Gegenbesuche entstandenen Freundschaftsbande zwischen Südtirol und dem Spessart. Als Zeichen der Freundschaft und als Anerkennung überreichten fünf junge Damen für den Spielmannszug jedem der fünf Musiker eine Magnumflasche mit einem eigens für das Fest produzierten Jubiläumswein, einem St. Magdalener DOC.

    Andreas Kofler, Winzer und Obmann der Kellerei Kurtatsch, der mit einigen Kollegen angereist war, überreichte Heim eine Magnumflasche Merlot Cabernet und bedankte sich für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Südtiroler Weine der Kellerei mit den typischen Rebsorten wie Grauvernatsch, Gewürztraminer, Goldmuskateller oder Merlot genossen die Gäste gerne in der mit modernisierten Weinlauben ausgestalteten und liebevoll alpenländisch geschmückten Spessarthalle.  Großen Anklang fanden auch wieder Südtiroler Spezialitäten aus der Küche.

    Auch Esselbachs Bürgermeister Richard Roos genoss am Samstag und Sonntag mit Gästen aus der Politik und der Münchener und Berliner Vertretungen der Republik China (Taiwan) den Wein und die Stimmung. An beiden Tagen gab es wieder Reisen nach Südtirol und Weinpräsente zu gewinnen. Hubert Schäfer nahm die Verlosung vor. Er dankte besonders den Spendern, die über die 30 Jahre hinweg Reisen und Sachpreise spendiert hatten, namentlich der Familie Greif aus Margreid, von der ein Vertreter nach Esselbach gekommen war.

    Manuel Heim, Vorsitzender des Spielmannszugs der königlich-bayerischen Landwehr „Frisch auf“ Esselbach, war sehr zufrieden mit dem Besuch beim „Südtiroler Weinfest“. Er kündigte an, dass im kommenden Jahr am Wochenende 21. und 22. November 2020 das dann 31. Südtiroler Weinfest stattfinden wird – natürlich wieder und immer noch mit den „Südtiroler Spitzbuam“.

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