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    Erlenbach

    40. Dreikönigstreffen der FWG-SPD-Räte Erlenbach/Tiefenthal

    Seit 1981 laden die Gemeinderäte von FWG-SPD Erlenbach/Tiefenthal zu ihrem Dreikönigstreffen ein. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche am gemeindlichen Geschehen interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung in den Winzerkeller gefolgt, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und ehemalige Gemeinderat Martin Wagner erinnerte eingangs an den kürzlich gestorbenen Uwe Lambinus. Er war unter anderem von 1972 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die aktive Gestaltung einer solidarischen und sozialen Demokratie hätten sein politisches Wirken als Sozialdemokrat bestimmt. Die politische Arbeit mit ihm habe auch viele im Ortsverein Erlenbach geprägt. Man habe mit Uwe Lambinus einen Freund verloren.

    28 Kandidaten für den Gemeinderat

    Das Hauptthema des Dreikönigstreffens waren die Kommunalwahlen am 15. März. Martin Wagner zeigte sich erfreut, dass die FWG/SPD Erlenbach/Tiefenthal wieder eine Liste mit 28 Kandidaten sowie einen Bürgermeisterkandidaten präsentieren kann. Dadurch werde zum Ausdruck gebracht, dass sich viele  Personen im Ort mit den Zielen und Inhalten der FWG/SPD identifizierten. Im Bereich der Kommunalpolitik sei Engagement gefragt. Die FWG/SPD halte an ihrem Leitbild einer handlungsfähigen, fürsorglichen und sozialverantwortlichen Kommune fest. Dabei gehe es nicht um kurzfristige Effekte, sondern um Substanz und nachhaltig wirksame Ergebnisse für die Gemeinde.

    Aufgabe einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, so Wagner, müsse es auch sein, die Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft der Bürger zu fördern, sie zuweilen einzufordern. Ziel sei es, mit einer Mehrheit im Gemeinderat die Gemeinde weiterhin zu gestalten.

    Die Planungshoheit nutzen

    Planungshoheit sei die wichtigste Kompetenz einer Kommune. Der neue Gemeinderat solle diese Möglichkeit zusammen mit dem ersten Bürgermeister voller Selbstbewusstsein nutzen. Insgesamt könne man, so Martin Wagner abschließend, mit großer Zuversicht auf den Wahltag 15. März blicken.

    Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender Helmut Hauptmann betonte, man habe in den vergangenen sechs Jahren viel erreicht. „Aber wir wollen noch mehr erreichen“, so Hauptmann. Leitlinien für die Gemeinde mit den Zielen für die nächsten sechs Jahre und darüber hinaus, seien in Bearbeitung. Hierzu habe sich im Dezember eine große Zahl von Kandidaten getroffen. Die endgültige Verabschiedung dieser Leitlinien sei bei einem  Treffen am 27. Januar im Burkardusheim geplant. Die Bevölkerung werde dann mit einem weiteren Flyer informiert. Helmut Hauptmann zeigte sich erfreut darüber, dass mittlerweile das 40. Dreikönigstreffen stattfinde. Auch das zeuge von Kontinuität in der gemeindlichen Arbeit.

    Bürgermeister Neubauer stolz auf das Erreichte

    Bürgermeister Georg Neubauer verwies auf „erfolgreiche sechs zurückliegende Jahre“. Man könne auf das Erreichte stolz sein. Einige Großprojekte wie die Planungen „In der Röthe“, der Kindergarten oder die Digitalisierung der Grundschule wurden dabei näher erläutert. Die Finanzplanung eröffne Spielräume für die Zukunft. Neubauer sprach auch die mögliche Ausweisung eines neuen Wohngebietes an. Dabei gelte es, den Flächenverbrauch in Grenzen zu halten.

    Die Erweiterung des Gewerbegebietes sei im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit möglich. Zu prüfen wäre, ob im Rahmen des geplanten Solarparks  eine Bürgerbeteiligung, etwa in Form einer Bürgerenergie-Genossenschaft, möglich ist. Mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Tiefenthal habe man die Option, so Neubauer, den  Radweg zwischen Erlenbach und Tiefenthal mit einer gebundenen Oberfläche auszubauen. Diese Chance müsse man ergreifen, gegebenenfalls auch ohne einen „Fördertopf“.

    Die nächsten Termine: 27. Januar Verabschiedung Leitlinien (Burkardusheim), 17. Februar Wahlveranstaltung (Burkardusheim), 5. März Wahlveranstaltung (DJK-Heim Tiefenthal).

    Bearbeitet von Michael Fillies

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