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    Urspringen

    49-Jährige auf dem Weg zur Blutspende von Blitz getroffen

    Symbolbild Blitz Foto: Thomas Rensinghoff

    Auf dem Weg zum Blutspenden in der Grundschule Urspringen (Lkr. Main-Spessart) wurde am Dienstagabend gegen 19 Uhr eine 49-Jährige vom Blitz getroffen. Der Vorfall geschah auf dem Parkplatz vor dem Spendenlokal. Dies teilt das Bayerische Rote Kreuz in einer Presseinformation mit. Die Verletzte konnte reanimiert werden und wurde in eine Klinik gebracht.

    Die Frau aus Duttenbrunn sei zeitgleich mit einer Begleiterin aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen, berichten Augenzeugen. In diesem Moment gab es einen lauten Schlag und der Blitz traf die 49-Jährige. Ein Beobachter, der weiter entfernt aus dem Fenster seines Hauses schaute, meinte, es habe ausgesehen "wie ein Kugelblitz" und dass dieser auch noch einen Baum getroffen habe. Die Begleiterin der Frau stürzte nach dem Einschlag ebenfalls zu Boden, blieb jedoch bis auf einen Schock offenbar unverletzt.

    Schnell war Hilfe zur Stelle

    Birgit Luger, die Ortsvorsitzende des BRK, berichtete auf Anfrage, dass man im Gebäude "einen Wahnsinnsdonner" gehört habe. Ein Helfer, der vor das Haus schaute, habe den Vorfall bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Das Blutspendeteam vor Ort leitete, unterstützt von der Rotkreuzgruppe Urspringen, sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Das geschulte Personal und das Rettungsdienstpersonal konnten durch das schnelle Eingreifen das Herz wieder zum Schlagen bringen, sodass die Betroffene mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden konnte.

    BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Schlott sagte: „Wir sind froh, dass unsere Helferinnen und Helfer sofort reagieren konnten und wünschen der Frau und ihrer Familie alles Gute und hoffen, dass sie bald genesen wird.“ Auch Georg Götz, der Geschäftsführer des BRK-Blutspendedienstes, wünscht der Blutspenderin eine schnelle und umfängliche Wiederherstellung des Gesundheitszustandes, wie auch den Angehörigen alles Gute.

    BRK bietet Hilfe bei der Bewältigung

    Der Blutspendetermin, der gut besucht gewesen sei,  wurde nach diesem Vorkommen abgebrochen. Viele Spender seien nach dem Unglück geschockt gewesen, so Luger. Die Spender konnten bei der Verpflegungsstation das Erlebte bei gemeinsamen Gesprächen verarbeiten.

    Blutspender, wie auch BRK-Helfer, die bei der Verarbeitung des Erlebten Unterstützung benötigen, sollen sich in der BRK-Kreisgeschäftsstelle unter der Telefonnummer (0 93 51) 50 81-0 melden.

    Bearbeitet von Joachim Spies

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