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    RECHTENBACH

    Abdeckplanen fürs Holz können abgeholt werden

    In der Sitzung des Rechtenbacher Gemeinderats wurden unter anderen folgende Punkte besprochen:

    Holzabdeckplanen: Die von Christian Salomon, Gebietsbetreuer für Grünland im Naturpark Spessart, in Aussicht gestellten Holzabdeckplanen für die Weikertswiese sind mittlerweile zum Austausch in der Gemeinde eingetroffen. Die schwarz-grauen Planen wurden über eine Spende vom Bund Naturschutz bereitgestellt und können im Rathaus während der Bürgermeistersprechstunden abgeholt werden. Auch der Bauhof hält die Planen zum Austausch bereit. Wie Bürgermeister Klaus Bartel informierte, handelt es sich um atmungsaktive und UV-beständige Abdeckplanen für Kaminholz. Die Breite beträgt 1,50 Meter, die Länge fünf oder zehn Meter. Die optisch recht dezenten Planen stehen den Nutzern kostenlos bereit, die ihr Holz bislang mit auffälligen gelben, weißen und roten Planen abdecken. Durch den Austausch der Planen soll ein Beitrag zur Verbesserung des Landschaftsbildes auf der Weikertswiese geleistet werden.

    Festplatz: Rund 90 000 Euro wurden bis dato für die Befestigung des Rechtenbacher Festplatzes hinter der Turnhalle ausgegeben. Ursprünglich geplant waren Kosten in Höhe von 120 000 Euro, die nach aktuellem Stand nicht erreicht werden dürften. „Es gab ein kleines Gewitter und einen großen See“, sprach Stephanie Durchholz (CSU) den Wolkenbruch am Feuerwehrfest an. Die Gemeinderätin hatte noch vor dem Fest eine auf dem Platz fehlende Querrinne zum besseren Wasserabfluss bemängelt und sah sich nun in ihren Befürchtungen bestätigt. Christian Lang, Freie-Wähler-Gemeinderat und einer der Feuerwehrvereins-Vorsitzenden, gab Entwarnung. Das Wasser sei schon außen an der Rinne entlang gelaufen – und „selbst wenn man nicht gekehrt hätte, wäre nix passiert“.

    Einwohner-Statistik: „Wir sind mehr geworden“, verkündete Bürgermeister Klaus Bartel. Aktuell haben 1022 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Rechtenbach, 30 ihren Nebenwohnsitz. Die aktuelle Einwohnerzahl liegt somit bei 1052. 19 Prozent der Rechtenbacher sind über 66 Jahre alt, 65 Prozent zwischen 19 und 65 Jahre alt. 25 Kinder sind zwischen null und drei Jahre alt, 26 zwischen vier und sechs Jahre alt. Peter Vater (CSU) wollte wissen, ob aus der Statistik auch zu entnehmen sei, wie viele Asylbewerber momentan im Ort leben. Bartel ging die Zahlen durch und informierte, dass beispielsweise sechs Äthiopier, fünf Afghanen, fünf Somalier, 13 Syrer und drei Personen ungeklärter Herkunft in Rechtenbach leben. Die Zahl der Asylbewerber schätzte er auf 30.

    Sitzungsprotokolle: Nachdem Stephanie Durchholz in der vergangenen Sitzung den Wunsch geäußert hatte, dass von den Gemeinderatssitzungen doch wieder ein ausführliches Protokoll und nicht lediglich ein Ergebnisprotokoll verfasst wird, sollte dies in der Sitzung am Montag nun nochmals besprochen werden. „Ich kann mit der verkürzten Version gut leben“, stellte Bürgermeister Klaus Bartel das Thema zur Diskussion. Nachdem sich aber keiner der Räte dazu äußerte, ließ Bartel abstimmen. Mit der Gegenstimme von Durchholz sprach sich das Gremium dafür aus, dass auch künftig ein Ergebnisprotokoll geführt werden soll.

    Einbeziehungssatzung „Nähe Weikertswiesenstraße“: Die Grundstücksbesitzer ober- und unterhalb der Weikertswiesenstraße sollen nach Beschluss des Gemeinderates angeschrieben werden, ob sie – sofern ihre Grundstücke über die Straße hinweg reichen – die Straßenfläche selbst an die Gemeinde abtreten. Damit wäre die Gemeinde dann Besitzerin der Weikertswiesenstraße, eine Erschließung der Anwesen wäre gesichert. Sollte die Gemeinde dann Besitzerin sein, kann die Straße öffentlich gewidmet werden und ein Verfahren für die Einbeziehung des Bereiches kann eröffnet werden.

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