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    Karlstadt

    Agenda-21-Kino: „Das Wunder von Mals“

    Während in Südtirol die industrielle Landwirtschaft auf dem Vormarsch ist, haben sich im Dorf Mals Bürger und Landwirte in einem Referendum für eine pestizidfreie, nachhaltige Landwirtschaft entschieden. In seinem Dokumentarfilm "Das Wunder von Mals" von 2018 widmet sich Alexander Schiebel dem Dorf im Obervinschgau in ihrem Kampf gegen die Apfel-Monokultur. Der Film ist im Mai im Rahmen des Agenda-21-Kinos in Marktheidenfeld und Karlstadt zu sehen.

    Für Mals beginnt ein ungleicher Kampf: hier die 5000-Seelen-Gemeinde, dort eine übermächtige Allianz aus Bauernbund, Landesregierung und Agrarindustrie. 2016 erreichten die Einwohner schließlich strikte Abstandsregeln, die die Anwendung von Pestiziden in Dorfnähe verhindern. Das habe eine Signalwirkung weit über Südtirol hinaus gehabt, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamts.

    Im Movie im Luitpoldhaus Marktheidenfeld läuft der Film am 5. Mai um 12 Uhr und am 7. Mai um 18.30 Uhr. Diskussionspartner ist Krischan Cords, Geschäftsführer der Main-Streuobst-Bienen eG.

    Die Burg-Lichtspiele Karlstadt zeigen den Film am 9. Mai um 20 Uhr, ein Diskussionspartner steht noch nicht fest, sowie am 12. Mai, um 17.30 Uhr.

    Für hörgeschädigte Menschen ist die Nutzung einer mobilen induktiven Höranlage möglich, nach vorheriger Anmeldung bei der Agendabeauftragten Ilse Krämer, Tel.: (09353) 7 93 17 58, E-Mail: Ilse.Kraemer@Lramsp.de. Die Tickets sind für einen Sonderpreis von fünf Euro erhältlich.

    Bearbeitet von Carolin Schulte

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