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    Karlstadt

    ?Andreas Ruppert feierte seinen 90. Geburtstag

    Der Jubilar Andreas Ruppert freute sich über die Glückwünsche von Bürgermeister Paul Kruck, der ihm zum 90. Geburtstag mit Flaaktalern gratulierte. Foto: Barbara Wolf

    Zum 90. Geburtstag von Andreas Ruppert gratulierten Bürgermeister Paul Kruck und einige Vereine. Das Vereinsleben war ihm wichtig und er genoss es, sich mit seinen Freunden dort zu treffen. An der Wand in der Wohnküche hängen viele Familienfotos von seiner Frau Emilie, den zwei Kindern, Schwiegertochter und -sohn, den drei Enkeln und von geselligen Runden mit Freunden im Garten.

    Andreas Ruppert wurde in Weibersbrunn geboren und hat Kesselschmied gelernt. Danach ging er zur Eisenbahn und betreute Dampfloks. Bei einem Faschingstanz in Gemünden lernte er die Karlstadterin Emilie Wehrmann kennen. Sie heirateten 1962 und bezogen eine Eisenbahnerwohnung in Gemünden. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Andreas Ruppert konnte von der Bundesbahn ein Haus nahe des Karlstadter Bahnhofs kaufen und umziehen. Auch ihr erstes Kind, ein Sohn, kam zur Welt. Zwei Jahre später bekamen sie eine Tochter. Im Beruf konnte sich Andreas immer mehr verbessern und brachte es in den 46 Jahren Arbeitszeit zum Oberbetriebsinspektor mit Sonderzulage.

    Er war sehr sportlich. Bis heute ist er beim Fußballverein Weibersbrunn. Das Boxen hat er seiner Frau zuliebe aufgegeben. Beim Rudern und Kanufahren war er vorne dabei, doch auch für Handball, Tennis und Skifahren hat er sich begeistert. Mit der Familie war bei Sonntagswanderungen Rohrbach ein beliebtes Ziel. Im Urlaub fuhren sie oft nach Italien in die Strandorte Rimini und Cattolika.

    Das Eisenbahnerhaus hat er ausgebaut und einen Teil vermietet. Dazu gehörte ein Garten, den er gerne mit Gemüse und Blumen bepflanzte.

    Als die Kinder erwachsen waren und eigene Familien gründeten, besuchte er mit seiner Frau gerne Karlstadter Lokale. Einmal in der Woche fuhren sie mit dem Zug nach Staffelstein in das Thermalbad.

    Leider wurde Emilie Ruppert 2014 pflegebedürftig und hatte eine Pflegekraft.  Als Emilie 2015 starb, bat Andreas die Pflegekraft, weiterhin da zu bleiben und ihn zu versorgen. Vor zwei Jahren stürzte er und benötigt seither einen Rollstuhl. 

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