• aktualisiert:

    BISCHBRUNN

    Anschaffung einer Kühlanlage im Leichenhaus

    Das Baugrundstück Flächennummer 1615 wird aufgrund seiner Lage nicht von einer Ortsstraße erschlossen. Ebenso verlaufen im Bereich des Grundstückes keine gemeindlichen Leitungen für Wasser und Abwasser. Der Antragssteller möchte daher im Steinbruchsweg an die gemeindlichen Leitungen anschließen. Der Gemeinderat Bischbrunn genehmigte den Anschluss im Steinbruchsweg an die öffentlichen Leitungen. Die wegemäßige Erschließung kann über den Weg zur Schleifmühle erfolgen. Einzelheiten wurden in einer Vereinbarung geregelt. So kann der Antragssteller keinen Winterdienst erwarten und auch keine Straßenbeleuchtung. Die Anschlüsse zu den Versorgungsleitungen muss er auf eigene Kosten bauen.

    Sein Bauantrag zum Neubau eines Wohnhauses mit Garage wurde genehmigt. Bei der Erschließung müssen aber die Vereinbarungen zwischen der Gemeinde und dem Bauherrn beachtet werden.

    Im Baugebiet „Rosenberg III“ wird ein Regenrückhaltebecken benötigt. Dieses hat ein Fassungsvermögen von 450 Kubikmetern. Das Bauwerk soll das Oberflächenwasser zurückhalten und dann kontrolliert abgeben. Auf Grund der Größe der Baumaßnahme sind Fachplaner und Fachfirmen nötig. Der Gemeinderat nahm das Angebot des Ingenieurbüros Frank Riedmann an und beauftragte auch die ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung.

    Für die Mäh- und die Mulcharbeiten im Gemeindegebiet wurden zwei Angebote abgegeben. Die Firma Hofmann aus Würzburg möchte auch die Sinkkästen reinigen. Sie erhielt den kompletten Auftrag zum Gesamtpreis von 8800 Euro.

    Auf Grund der Anpassung des Vertrages mit dem Bestatter und der Anschaffung einer Kühlanlage im Leichenhaus Oberndorf sei eine Anpassung der Friedhofsgebührensatzung notwendig, berichtete die Bürgermeisterin Agnes Engelhard. In einem Entwurf, den sie den Räten vorlegte, waren die neuen Gebühren bereits eingearbeitet. Bei der Leichenhausgebühr werde die Anschaffung der Kühlanlage berücksichtigt. Auch die höheren Grabherstellungsgebühren seien angepasst. Die Gemeinderäte stimmten den Änderungen zu. Somit tritt die neue Gebührensatzung zum 1. Oktober in Kraft.

    Die Pfarreiengemeinschaft „Hl. Geist im Spessartgrund“ stellt für die Katholische Kirchenstiftung in Oberndorf einen Antrag an die Gemeinde für einen Zuschuss für die Erneuerung von Heizungstanks im Kindergarten Oberndorf. Diese Tanks kosten 7200 Euro. Die Bischöfliche Finanzkammer gewährt einen Zuschuss von 1500 Euro. 1500 Euro wird auch die Gemeinde Bischbrunn als Zuschuss gewähren.

    Die Gemeinde Bischbrunn beteiligt sich in gleicher Höhe wie der Landkreis an der Sportförderung. Die DJK Oberndorf erhält 769 Euro, der Schützenverein Bischbrunn erhält 223 Euro und der SV Bischbrunn erhält 596 Euro. Zusammen ergibt das einen Betrag von 1589 Euro. Ganz zufrieden waren die Gemeinderäte mit dieser Sportförderung aber nicht. Man solle die Jugendlichen unterstützen und nicht die Erwachsenen, war die Meinung. Dabei möchte man auf Erfahrungen anderer Vereine zurückgreifen.

    Die Bürgermeisterin berichtete im Gemeinderat, dass ein Antragsteller in Oberndorf eine landwirtschaftliche Gerätehalle auf seinem Grundstück errichten will. Als privilegierter Landwirt muss er aber nicht den Genehmigungsweg einhalten. Im Oberndorfer Leichenhaus sei die Kühlanlage eingebaut und sie funktioniere. Über Einzelheiten müsse man noch mit dem Bestatter reden. Man sei bestrebt, die Wirtschaftswege im Gemeindegebiet auszubessern, wurde weiter berichtet. Den Ölunfall im Hänslesweg habe die Gemeinde beseitigt, zahlen müsse aber der Verursacher.

    Die Wahlhelfer werden demnächst in Hafenlohr in ihre Aufgaben eingewiesen. Über ein Kernwegenetz wird demnächst mit Fachleuten diskutiert und die „Wasserwanderung“wird auf das kommende Frühjahr verlegt.

    In der letzten Zeit wurden einige Wasserrohrbrüche in der Gemeinde festgestellt und beseitigt. Die Öffnungen wurden mit Pflastersteinen verschlossen, und sie werden später geteert. Die Stromleitungen am Ortsrand von Bischbrunn sind noch nicht abgebaut. Die Ursache dafür liegt in der Kändelstraße. Diese befindet sich in einem schlechten Zustand, weil sie noch nicht erneuert wurde.

    av

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!