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    Erlenbach

    Ausbau der Ortsdurchfahrt von Tiefenthal im Jahr 2020

    In seiner jüngsten Sitzung am Dienstag behandelte der Gemeinderat Erlenbach die folgenden Punkte:

    • Der Ausbau der Ortsdurchfahrtsstraße in Tiefenthal durch den Landkreis Main-Spessart ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Geplant sind in diesem Zug auch die Sanierung der Kanalleitung sowie die Erneuerung der Wasserleitung in der betroffenen Hauptstraße durch die Gemeinde. Gleiches gilt für die Obere Gasse und den Wasserweg. Die Gemeinderäte beauftragten jeweils geschlossen das Planungsbüro Breunig-Ruess-Schebler (BRS) aus Marktheidenfeld, die Ausschreibungen vorzubereiten und Angebote für Baugrundgutachten einzuholen. Des Weiteren soll überprüft werden, ob der Landkreis anteilig Kosten am Gutachten für die Hauptstraße und die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung für die Obere Gasse und den Wasserweg übernehmen werden.

    • Für die Platzgestaltung an der Oberen Gasse (Tiefenthal) übersandte die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung eine Vereinbarung über eine Kostenbeteiligung. Von den Kosten soll die Gemeinde 35,5 Prozent aufbringen. Dies billigte der Rat einstimmig.

    • Neubauer informierte, dass am 5. November das Bauunternehmen Zöller aus Lengfurt mit den Ausbauarbeiten der Straßen Höhenweg und Am Geiger in Erlenbach beginne. Als erstes werde der Höhenweg ab Kreuzung Schulstraße ausgebaut.

    • Der Kanal zur Ableitung von Oberflächenwasser aus dem Baugebiet "Am Geiger" endet derzeit in einer Grünfläche in der Nähe des Kreisverkehrs in Richtung Würzburg. Er muss jedoch verlängert werden, so dass das Wasser zukünftig in den Bach geleitet wird. Dies muss zudem rechtlich genehmigt werden. Der Gemeinderat beauftragte geschlossen das Büro BRS mit der Planung für die Kanalverlegung sowie mit der Erstellung von Unterlagen für das Wasserrechtsverfahren.

    • Derzeit wechselt die Fränkische Baugesellschaft Freileitungsbau und Elektroinstallation (FBG, Bayreuth) Stromkabel aus. Hierzu werden der Asphalt des Gehwegs und ein Teil des Erdreichs darunter abgetragen, Leerrohre eingelegt und die Baugrube wieder verfüllt. Im Bereich zwischen der Trafostation im Ketteltor bis zum Feuerwehrhaus und entlang des Friedhofs ist dies bereits geschehen und der Gehweg größtenteils wieder asphaltiert. Die Arbeiten werden bis zur Treppe Frühlingstraße am "Alten Berg" fortgeführt. Im Zuge dieser Maßnahme bessern die Mitarbeiter des Bauhofs auch Randsteine, Kanaldeckel und Rinnen aus.

    • Die Gemeinde Erlenbach fördert die Jugendarbeit in Sportvereinen und zu kulturellen Zwecken. Sie lehnt sich damit an die Förderung des außerschulischen Sports des Landkreises an. Der jeweilige Betrag richtet sich nach der Anzahl der Vereinsmitglieder, deren Alter und den eingesetzten Übungsleitern. Für die errechneten Mitgliedereinheiten bekommt ein Verein 0,10 Euro je Einheit von der Gemeinde. In der Summe werden für die Sportförderung 1026,50 Euro verteilt (SV Erlenbach und JFG MSP Süd: 518,40 Euro, DJK Tiefenthal: 448,20 Euro, Schützengesellschaft Erlenbach: 59,90 Euro) und an kulturelle Vereine insgesamt 231,60 Euro (Erlenbacher Carneval Verein: 194,40 Euro, Musik- und Gesangverein Erlenbach: 29,70 Euro und DJK Tiefenhal - Abteilung Musik: 7,50 Euro).

    Eduard Liebler (CSU) wünschte sich in einer anschließend aufkommenden Diskussion, dass die Förderung erhöht werden solle. Zum Vergleich: Das Landratsamt zahlt 0,13 Euro je Mitgliedereinheit. Bürgermeister Georg Neubauer antwortete, dass dies nicht die einzige Unterstützung seitens der Gemeinde für die Vereine sei. In vielen anderen Orten gebe es gar keine Sportförderung. Er bedankte sich zudem ausdrücklich: "Was in den Vereinen an Jugendarbeit geleistet wird, ist enorm."

    • Die Brennholzpreise bleiben vorerst auf dem bisherigen Niveau. Das beschlossen die Gemeinderäte einstimmig. Sie folgten damit dem Vorschlag des für den Gemeindewald zuständigen Försters Peter Fritz. Der Preis für Buche beläuft sich demnach auf 52 Euro je Festmeter (37 Euro je Ster), für Eiche und anderes Laubholz auf 45 Euro (32 Euro) sowie für Nadelholz auf 35 Euro (25 Euro). Einen Preis für stark grobastiges Laubholz gab es bisher nicht. Hierfür werden künftig 45 Euro je Festmeter (32 Euro je Ster) verlangt. Industrieholz aus Buche kostet 43 Euro pro Tonne, Eiche 36 Euro und anderes Laubholz 33 Euro.

    • Wie bereits im Mitteilungsblatt zu lesen war, werden derzeit von den Mitarbeitern des Erlenbacher Bauhofs und von beauftragten Unternehmen Sträucher und Gehölze zurückgeschnitten. Betroffen sind die Bereiche um den Bachgraben in Tiefenthal, den Bachlauf in Erlenbach sowie der Höhenweg. Die Notwendigkeit der Pflegearbeiten begutachteten zuvor die Verantwortlichen zusammen mit Vertretern der Naturschutzbehörde. Diese begleiten den Rückschnitt fachlich. Noch bis Ende Februar 2019 ist der Rückschnitt von Sträuchern und Gehölzen zulässig.

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