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    Reuchelheim

    Aussehen des Dorfes um 95 Prozent verbessert

    So sah der Kirchenumgriff in Reuchelheim vor der Dorferneuerung aus. Foto: Elisabeth Eichinger-Fuchs

    „Die Dorferneuerung hat unser Dorf sehr zum Positiven verändert.“ Mit dieser Feststellung von Stadtrat Bernd Kröner begann der Bürgerdialog mit Bürgermeister Franz-Josef Sauer in Reuchelheim. Es fehlen noch einige Details wie die Anlage der zwei Brunnen, die Errichtung von Informationstafeln und die Sanierung der Friedhofsmauern,  grundsätzlich aber habe der Ort sein Aussehen um 95 Prozent aufgebessert.

    Aber es gebe Aufgaben, die in Angriff genommen werden müssen – und da wurde aus der Bevölkerung heraus auch Druck spürbar. Der oberste Dauerbrenner in Reuchelheim ist der Ausbau der Ebenrother Straße. „Seit 15 Jahren wird uns schon versprochen, dass die Straße neu gemacht wird“, sagte ein Bürger.

    Hier erklärte Bürgermeister Franz-Josef Sauer, dass es leidige Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und Erbengemeinschaften gegeben habe. Ein weiterer Aspekt wurde von einem Dialogbesucher eingebracht. Als Sauer berichtete, dass im nächsten Jahr die Würzburger Brücke über der Bahn saniert und es zu einer zehnmonatigen Totalsperrung kommen wird, schloss dieser daraus, dass es eine Verkehrumleitung über Ebenroth geben könnte. Und damit wäre die Straße innerhalb kürzester Zeit wieder ruiniert. Raunen und Zustimmung war im Saal hörbar, und so mancher meinte: „Jetzt haben wir so lange auf die Straßensanierung gewartet, dass es auf diese zwei Jahre auch nicht mehr ankommt“. Sauer versprach, sich dafür einzusetzen, dass diese Umgehung vermieden wird; dennoch sei nicht ausgeschlossen, dass Navis Autofahrern diese Umfahrung vorschlagen.

    Für die alte Schule in der Dorfmitte müsse ein nachhaltiges Nutzungskonzept erstellt werden, bevor an die Sanierung gegangen werden könne, sagte Sauer. Vorläufig sollen nur unumgängliche Reparaturen durchgeführt werden. Spontan erklärten sich sechs Personen bereit, über das Nutzungskonzept zu beraten.Weitere fünf Versammlungsteilnehmer schlossen sich zum Arbeitskreis „Friedhof“ zusammen.

    In einer Herbstaktion ist der Rückbau der Spielgeräte am Erlebnisspielplatz durchgeführt worden. Während der Wintermonate soll vom städtischen Bauhof die Weide ausgeschnitten und im Frühling mit dem Neuaufbau des Abenteuer-Baumhauses begonnen werden. Dabei wurde auch über die Geschwindigkeitsübertretungen und das Parkproblem in der Mrbacher Straße gesprochen

    OGV-Vorsitzender Paul Megner stellte das Kinder-Gartenprojekt in unmittelbarer Spielplatznähe vor. Für eine positive Überraschung sorgten Claudia Nöth und Patricia Walther. Zusammen mit einem Team wollen sie jeden ersten Mittwoch und jeden dritten Sonntag im Monat im Sportheim ein Dorf-Cafe für Ältere eröffnen. Bedauert wurde, dass Stadtrat Bernd Kröner nach 18 Jahren nicht mehr für den Stadtrat zur Verfügung stehen wird.

    ... und so wird heute dort gefeiert. Foto: Eichinger-Fuchs

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