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    Zellingen

    Backstubenfest: Handwerk live erlebbar

    2000 Besucher feierten mit: Beim Backstubenfest von Maxl Bäck gab es auch einen Mähdrescher zu bestaunen. Foto: Julian PAtzak

    Anlässlich des 150-jährigen Bestehens lud der Familienbetrieb Maxl Bäck aus Zellingen zum großen Backstubenfest ein.  Mehr als 2000 Gäste konnten laut Pressemitteilung des Unternehmens Bäckern und Konditoren über die Schulter schauen und Handwerk live erleben. Ein Teil der Einnahmen wurde gespendet.

    1869 von Adam Nunner und seiner Frau gegründet, wird die Bäckerei Maxl Bäck mittlerweile in fünfter und sechster Generation geführt. Das  150. Jubiläum wurde in diesem Jahr bereits durch viele Aktionen mit Kunden und Mitarbeitern gefeiert. So wurde zum Beispiel eine große Sommerbetriebsfeier mit allen Mitarbeitern auf dem Weingut Pröstler in Retzbach gefeiert.

    Im Herbst nun folgte das Backstubenfest. Hier wurden die Türen der "Handwerksbäckerei" geöffnet, um allen Besuchern den Austausch mit Bäckern und Konditoren zu ermöglichen. Neben dem Schlingen von Brezen, der Herstellung von Streuselfladen und dem Formen von Hörnchen stand ein Bäckermeister bereit, um zu die Vorteile von Sauerteig zu erklären.  

    Das Rahmenprogramm reichte von Kinderbacken und Glücksrad bis zum Erkunden eines Mähdreschers. Landwirt Edgar Hämmelmann aus Stadelhofen erklärte neben den technischen Details seines Mähdreschers, weshalb Wasserschutzweizen aus der Region von Vorteil für das Grundwasser ist. Die regionale Wiesnethmühle hatte eine Mühle-Fahrrad, auf dem dann auch gleich Mehl mit reiner Muskelkraft gemahlen werden konnte. Die Einnahmen des Glücksrades wurden von Maxl Bäck großzügig aufgestockt, so dass jeweils 750 Euro an das Kinderhospiz Sternenzelt und den BDO – Bund deutscher Organtransplantierter übergeben werden konnten.

    Spendenübergabe: Katrin Schunk (Kinderhospiz Sternezlet/links) und Dorothea Eirich (Bund deutscher Organtransplantierter) nahmen je 750 Euro von Max Bregenzer entgegen. Foto: M. Bregenzer

    Bearbeitet von Andreas Köster

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