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    Karsbach

    Bau des Logistikzentrums geht voran

    Die Großbaustelle Firma Osma Werm  prägt derzeit des Bild im Industrie- und Gewerbegebiet "Schönauer Weg" in Karsbach. Die Firma errichtet hier ein Logistikzentrum mit Verwaltungsebene.
    Die Großbaustelle Firma Osma Werm prägt derzeit des Bild im Industrie- und Gewerbegebiet "Schönauer Weg" in Karsbach. Die Firma errichtet hier ein Logistikzentrum mit Verwaltungsebene. Foto: Helmut Hussong

    Weitere Fortschritte macht der Neubau des Logistikzentrums der Firma Osma Werm im Industrie- und Gewerbegebiet Schönauer Weg, unweit von Karsbach. Mit der jetzt dem Gemeinderat vorgelegten Nutzungsänderung der "nicht genutzten Gebäudeteile zu Sozialräumen, Cafeteria, Verwaltungsebene und Musterraum" entspricht der Bauplan wieder seinem früheren Umfang.

    Der eigentliche Bauantrag zum Neubau des Logistikzentrums mit Logistikhalle, Verladebereich und Verwaltungsebene und eines überdachten Palettenlagers wurde bereits in den Gemeinderatsitzungen vom 30. März 2017 und 19. März 2018 befürwortend behandelt und vom Landratsamt Main-Spessart mit Bescheid vom 3. April 2018 genehmigt.

    Die Gemeinde Karsbach kämpfte in den Jahren 2017 und 2018 mit Abwasserproblemen und der von den Behörden monierten Reinigungsleistung der Kläranlage. Dies führte zeitweise sogar zu einem allgemeinen Baustopp, der mittlerweile aufgehoben ist. (wir berichteten mehrfach)

    Für das seit längerem geplanten Neubauvorhaben der Firma Werm im Industriegebiet Schönauer Weg in Karsbach wurde im März 2018 nach intensiven Gesprächen mit den Behörden eine Lösung gefunden, bei der mit der Errichtung des Rohbaues (trotz der noch vorhandenen Abwasserprobleme) begonnen werden konnte. Es war demnach vorgesehen, das Lagergebäude zunächst ohne Nutzung der Sozialräume und damit ohne Inanspruchnahme der Kläranlage herzustellen.

    Der aktuell vorgelegte Bauantrag beinhaltet lediglich die Nutzungsänderung der ungenutzten Gebäudeteile zu Sozialräumen, Cafeteria, Verwaltungsebene und Musterraum. An dem eigentlichen Grundriss und den Außenmaßen des Gebäudes wurde nichts verändert. Des Gremium leitete die Nutzungsänderung befürwortend an die Behörden weiter.

    Mähgerät wird ersetzt

    Ein einem vorangegangenen Treffen hatten sich die Gemeinderäte ein neues Anbaumähgerät passend für den Gemeindetraktor vorführen lassen. Das vorhandene kommunale Mähgerät hat sein Alter erreicht und soll ersetzt werden.

    Rund 56 000 Euro soll dieses Gerät nach vorliegendem Angebot jetzt mit dem notwendigen Zubehör, darunter auch eine Ast- und Wallheckenschere kosten. "Mit diesem Gerät wird die Gemeinde unabhängiger von Fremdfirmen, die diese Arbeit als Dienstleistung anbieten", sagte Martin Göbel. Man müsse nicht immer warten bis die Firma Zeit habe, sondern könne entsprechend der Witterung kurzfristiger reagieren. Zum Vergleich solcher Kosten legte Göbel das Angebot zweier Fachfirmen über Mäh-, Mulch- und Hecksenschneidarbeiten vor. Mit dem alten Mulchgerät haben die Gemeindearbeiter alle anfallenden Arbeiten selbst erledigen können, erklärte Göbel auf Nachfrage. Vor drei Jahren habe man mal eine Fachfirma im Einsatz gehabt. "Die Flexibilität kann uns keine Firma bieten", waren einige Gemeinderäte überzeugt. Andere wollten den Preis nochmals mit einem Vergleichsangebot geprüft wissen. Deshalb stelle das Gremium den Kauf des neuen Mähauslegers für den Bauhof vorerst zurück.

    In Rahmen der Fremdwassersanierung in den Abwasserkanälen der Gemeinde Karsbach plant die Kommune in Höllrich eine weitere Maßnahme. Knapp 69 000 Euro soll der geplante Neubau eines rund 90 Meter langen Drainagewasserkanales in der Seifriedsburger Straße kosten. Die Räte vergaben den Auftrag dazu an die Firma Brückner Bau GmbH (Gemünden). Das Wasser aus den Drainageanschlüssen der angrenzenden Grundstücke werde so vom Abwasser getrennt, erläuterte Bürgermeister Martin Göbel. Die Maßnahme soll noch im Oktober beginnen.

    In der Nähe des Karsbacher Aussiedlerhofes in der Flurstraße ist der Neubau eines Stalles und eines Mistlagerplatzes geplant. Da das Vorhaben in einem vorhandenen Sondergebiet für Landwirtschaft liegt, gab es von seiten des Gremiums keine Einwände.

    Die Höllricher Wehr möchte ihre Fahne teilweise renovieren lassen und bat die Gemeinde um einen Zuschuß. Die Kosten werden auf 3700 Euro geschätzt. Das Gremium sicherte eine Beteiligung von 15 Prozent zu.

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