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    Retzstadt

    Betreuung in Sommerferien 2020 durch AWO

    Der Retzstadter Gemeinderat brachte die Ferienbetreuung durch die Arbeiterwohlfahrt für das Jahr 2020 auf den Weg. Einstimmig fiel der Beschluss aus, für die zweite Woche der Osterferien 2020 und die sechste Woche der Sommerferien 2020, die Arbeiterwohlfahrt mit der Ferienbetreuung zu beauftragen.

    Dem Betreuungsvertrag wird eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Kindern zugrunde gelegt und die Beiträge bei einer Fünftagewoche ohne Mittagessen liegen bei 230 Euro je Kind. Bei einer Viertagewoche, ebenfalls ohne Mittagessen, liegt der Beitrag bei 184 Euro je Kind. Bei Inanspruchnahme eines täglichen Mittagessens erhöht sich der Preis bei der Viertagewoche um 12 Euro und bei der Fünftagewoche um 15 Euro. Ebenso einhellig setzte das Ratsgremium bei der Fünftagewoche die Elternbeteiligung auf 80 Euro und bei der Viertagewoche auf 64 Euro fest. Die Inanspruchnahme von Mittagessen spielt hierbei keine Rolle.

    Ebenfalls ohne Gegenstimmen beschloss der Gemeinderat, eine Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Retzstadt 4 über eine Kostenbeteiligung beim Gebäudeerwerb und Gebäudeabriss in der Hauptstraße 24 abzuschließen. Der Grunderwerb zählt hier nicht dazu. Der Abbruch ist bereits erfolgt. Demnach beteiligt sich die Teilnehmergemeinschaft unter Vorbehalt der Bereitstellung ausreichender Fördermittel an der vorgenannten Maßnahme mit insgesamt 109 420 Euro, was einer Förderung von 90 Prozent durch die Teilnehmergemeinschaft entspricht.

    Ohne Einwendungen stimmte der Gemeinderat einer Rechnungsanweisung an die Firma Mahr, Feuerwehrbedarf, von 6394 Euro für Atemschutzausstattung zu.

    Das Gremium erfüllte die Bitte des BRK-Kreisverbandes Main-Spessart auf Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrages der Gemeinde. Dieser betrug bisher jährlich 36 Euro. Der BRK-Kreisverband legte einen Maßstab von einen Euro je Einwohner und Jahr zugrunde. In Anlehnung an diesbezügliche bereits ergangene Beschlüsse von Nachbargemeinden, beschloss der Rat auf Vorschlag von Bürgermeister Karl Gerhard, den Jahresbeitrag auf 350 Euro, dies ist der zehnfache Betrag des bisherigen Jahresbeitrages,  zu erhöhen.

    Ebenfalls ohne Gegenstimmen gab der Gemeinderat sein Einverständnis zur Sanierung eines Einfamilienhauses mit Abriss der bestehenden Garage und Neubau eines Carports in der "Siedlungsstraße"1.

    Der Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der "Buchhöhe" 6, wurde vom Gemeinderat lediglich zur Kenntnis genommen, da dieser Bauantrag im Rahmen des Genehmigungsfreistellungsverfahrens zu behandeln war.

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