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    Erlenbach

    „Bild trifft auf Skulptur“

    Galeriebetreiber Paul Diener, die Keramikkünstlerin Marion Büttner und die Malerin Julija Burdack bei der Ausstellungseröffnung „Bild trifft Skulptur“ im Galariestüble.
    Galeriebetreiber Paul Diener, die Keramikkünstlerin Marion Büttner und die Malerin Julija Burdack bei der Ausstellungseröffnung „Bild trifft Skulptur“ im Galariestüble. Foto: Gabi Diener

    "Malen ist für mich Freiheit, es fühlt sich bei mir an, als würde ich segeln." So eröffnete die aus der Ukraine stammende Julija Burdack die neue Ausstellung im Galariestüble in Erlenbach, heißt es in einer Pressemitteilung. Burdack arbeitet in verschiedenen Techniken. Mal sind es Aquarelle oder Ölbilder, mal sind es experimentelle Werke, die in Airbrush-Technik geschaffen sind. Die dargestellten Bilder sind meist festgehaltene Momente aus dem bisherigen Leben und den durchgeführten Reisen. So vielfältig wie ihr Weg, der sie über Nowaja Kachowka, Würzburg, Bochum bis nach Karbach führte, sind auch ihre Bilder.

    Ergänzt werden die Bilder von unterschiedlichsten Skulpturen, die von Marion Büttner gestaltet wurden. Sie gab in ihrer Vita an, dass sie mit ihrer kreativen Tätigkeit ihre Multiple Sklerose gut verarbeiten kann. So wie sich ihre Krankheit in 1000 verschiedenen Gesichter zeigen kann, spiegelt sich dies auch in ihren Werken wider. Ton mit Holz oder Glas mit Altmetall zu verbinden und zu einer Skulptur zu formen ist laut Mitteilung eine große Herausforderung, die sie gerne annimmt. „Ein neues Werk geschaffen zu haben, ist für mich Lebensfreude und Motivation, positiv am Leben teilzuhaben“, schloss Marion Büttner ihre Vorstellung.

    Die gemeinsame Ausstellung ist ab sofort bis Anfang Mai in der Galerie des Galariestüble zu besichtigen.

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    Bearbeitet von Lena Bayer

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