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    Birkenfeld

    Birkenfeld: Entschärfung der Verkehrssituation durch Spiegel

    Die Sandsteinstufen am Treppenaufgang des Rathauses sind gesetzt.
    Die Sandsteinstufen am Treppenaufgang des Rathauses sind gesetzt. Foto: Gerhard Schmitt

    In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Birkenfeld standen viele Themen auf der Tagesordnung. Den Bauantrag zum Bau eines Wohnhausneubaus mit Doppelgarage in Birkenfeld, Am Kirchberg 7, nahmen die Gemeinderäte zur Kenntnis. Den Bauantrag eines Wohnhausneubaus mit Garage in der Grünewaldstraße 1 lehnten die Gemeinderäte einstimmig ab. Dem Bauantrag zum Einbau eines Hackschnitzellagers mit Heizraum in das vorhandene Nebengebäude, Zellinger Straße 9, in Billingshausen stimmten die Räte zu. Die Bauvoranfrage für die Errichtung einer Garage und Terrassenüberdachung, Am Kirchberg 6, stellte das Gremium zurück.

    Die Vorstellung des Bewässerungskonzeptes für die Errichtung eines Brauchwasserbrunnens in der Gemarkung Billingshausen, Flurnummer 11873, nahm der Gemeinderat nach eingehender Diskussion zur Kenntnis und zeigte sich positiv beeindruckt. Die Erstellung eines Wasserleitungskonzeptes für die gesamte Gemeinde vergaben die Gemeindevertreter einstimmig an das Ingenieurbüros BRS aus Marktheidenfeld zu einem Angebotspreis von 6500 Euro.

    Gemeindliche Bauprojekte

    Bürgermeister Müller berichtete über den Status und Baufortschritt bei der Sanierung und dem Umbau der Leichenhalle und der Sanierung des Rathauses. Am Vorbau im Eingangsbereich des Rathauses wurde das Dach mit Kupferblech eingefasst. Die Herstellung der Treppenanlage und die Pflasterarbeiten im Bereich erfolgen in der nächsten Woche, danach der Bau der Rampe auf der Rückseite des Rathauses. Es folgen jetzt Zug um Zug verschiedene Arbeiten: die Ringerdung durch die Firma Elektro-Götz, die Montage der Fassade, das Einbringen des Estrichs und der Bodenbeläge im Windfang und Nebeneingang, der Einbau der Innentüren durch die Firma Schwab, die Fertigstellung der Toiletten, der Einbau der Aufzugsanlage voraussichtlich in der Kalenderwoche 12 oder 13 und der Einbau einer modernen Pelletsheizung, die Verlegung des Hausanschlusses von der Straße in den Keller durch das Bayernwerk und das Verschließen der Fugen zwischen den Sandsteinen und Fensterrahmen sowie die Anbringung eines neuen Schaukastens. Bisher wurden für die Rathaussanierung 464 185 Euro aufgewendet. Die Gesamtkosten liegen laut Architekt bei 800 000 Euro. Als staatliche Förderung sind 383 000 Euro zugesichert.

    An der Leichenhalle sind die Fliesenarbeiten am WC abgeschlossen. Aktuell werden die Blockstufen gesetzt. Die Materialkosten ohne Verlegungsarbeiten belaufen sich auf circa 12 800 Euro. Bisher sind für das Projekt 209 329 Euro angefallen. Die Prognose des Architekturbüros beläuft sich auf circa 295 000 Euro. Aus Kostengründen entscheidet sich der Gemeinderat für das wesentlich günstigere Betonpflaster in der Farbvariante "Muschelkalkmix". Im Bereich des Grünstreifens, der den Vorplatz der Leichenhalle von der Rasenfläche trennen soll, werden beidseitig nutzbare Bänke angeordnet.

    Die Erweiterung des Kindergartens sieht der Gemeinderat bis auf wenige, kleine Arbeiten als abgeschlossen an und beauftragte die Verwaltung, das Projekt zeitnah abzurechnen. Die Sanierung der Kanal- und Wasserleitungen im Bereich der Billingshäuser Straße können aufgrund der schlechten Witterung derzeit nicht fortgeführt werden. Bisher sind für die Maßnahme 573 947 Euro aufgewendet worden.

    Weitere Themen

    Des Weiteren informierte Bürgermeister Achim Müller den Gemeinderat, dass der Umbau des Trinkwasserübergabeschachtes in Billingshausen in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai erfolgen soll, wodurch die Wasserversorgung für circa 13 Stunden unterbrochen wird. In der nächsten Gemeinderatssitzung am 26. März wird Müller das Thema "Nahwärme" als Alternative für das Gemeindegebiet vorstellen. Der Bürgermeister verlas auch ein Schreiben des Landratsamtes, das für die Notfallplanungen zur Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest personelle Unterstützung fordert.

    Einverstanden zeigte sich der Gemeinderat mit den Überlegungen der Verwaltungsgemeinschaft, geeignete Räumlichkeiten für ein Zentralarchiv aller VG-Gemeinden zu suchen. Und für die Egerbachhalle und den Bauhof soll ein Rollgerüst angeschafft werden. Außerdem ein Anhänger mit Greifer für den gemeindlichen Bauhof. Die Kostenschätzung beläuft sich auf circa 40 000 bis 50 000 Euro. Für die vier 90 Grad-Kurven in den Ortsdurchfahrten werden nach einem Gespräch mit den Behörden Spiegel aufgestellt werden. Man erhofft sich dadurch weniger gefährliche Situationen im Begegnungsverkehr.

    Das Landratsamt teilte der Gemeinde mit, dass aufgrund ungenehmigter Umbauten am Wohnhaus, Flurnummer 8198, das Bauvorhaben eingestellt wurde. Einverstanden zeigten sich die Gemeinderäte, einen geschotterten Rundweg um die Grüngutabladestelle zu bauen, ebenso keine Mobilfunkförderung in Anspruch zu nehmen, da durch den eigenwirtschaftlichen Bau des Sendemastes durch die Telekom eine nahezu 100 Prozent-Abdeckung in Billingshausen erreicht wird. Der Gemeinderat regte an, mit den Eigentümern des Grundstücks Flurnummer 1043/0 in der Billingshäuser Straße über einen Flächenerwerb für die Fortführung des vorhandenen Gehsteigs zu verhandeln.

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