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    Birkenfeld

    Birkenfelder Trinkwasserbrunnen muss saniert werden

    Bürgermeister Achim Müller informierte die Birkenfelder Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung über die Ergebnisse der Untersuchung des Trinkwasserbrunnens am Katzenstein. Die generelle Leistungsfähigkeit des Brunnens auf die zu fördernde Wassermenge sei  in Ordnung. Allerdings weise der Brunnen starke Alterserscheinungen, unter anderem zwei Löcher durch Korrosion, auf.

    Nach ausführlicher Diskussion stimmten die Gemeinderäte einer Generalsanierung des Brunnens zu. Die geschätzten Kosten liegen bei circa 70 000 Euro. Ergänzend lässt die Gemeinde eine Bohrung für einen zweiten Brunnen von den Fachplanern prüfen.

    Außerdem ging es im Gemeinderat um folgende Themen:

    Alle Gemeinderäte stimmten dem Bebauungsplanentwurf zum Gebiet "Am Berg" in Billingshausen zu. Aus Lärmschutzgründen fordert das Landratsamt eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 13 Metern und einer Höhe von 2,50 Metern im Bereich des öffentlichen Eingangs zur Halle, wie Herr Hattenbauer vom Architekturbüro BMA aus Rothenfels informierte. Dies gefiel nicht allen Gemeinderäten. Die Ausführung der Mauer ist noch offen und soll möglichst naturnah erstellt und eingebunden werden. Ein zweiter Punkt, der diskutiert wurde, war die Erreichbarkeit der Halle für die Feuerwehr. Hier ist an der Rückseite ein Wendekreis von 18,5 Metern vorgesehen.

    Arbeiten am Leichenhaus gehen schleppend voran

    Der Gemeinderat erteilte der Firma Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim den Auftrag für die Natursteinarbeiten und -restaurierung am Rathaus zu einem Angebotspreis von 78 714 Euro. Ebenso vergaben die Gemeinderäte die Stahlbauarbeiten am Windfang des Rathauseingangs an die Firma Bernhard Bozem aus Mespelbrunn für 6313 Euro. Derzeit werden die Amtsräume im Rathaus neugestrichen und der Parkettboden im Sitzungssaal neu eingelassen.

    Das Nachtragsangebot der Firma Schebler Bau aus Birkenfeld für die Rohbauarbeiten am Leichenhaus über 5011 Euro billigte der Rat mehrheitlich. Auch ein Nachtragsangebot der Verputzerfirma Walter Breunig für die komplette Entfernung des vorhandenen Putzes genehmigten die Räte. Die Kosten für die Gesamtfläche von 303 Quadratmetern belaufen sich auf 15 Euro je Quadratmeter. Den Beschluss über die Freilegung und die Abdichtungsarbeiten an den Außenmauern, dem ein Angebot der Firma Schebler zugrunde lag, vertagte der Gemeinderat. Da die Gemeinderäte eine zeitliche Verzögerung befürchten, sollen die Arbeiten später ausgeschrieben und beauftragt werden: Bürgermeister Müller bemängelte, dass die Arbeiten insgesamt nur schleppend vorankommen.

    Den Auftrag für die Anschlussarbeiten der Brandmelder in den noch nicht überwachten Lager- und Heizräumen der Egerbachhalle in Höhe von 4250 Euro erhielt die Firma Hofa aus Marktheidenfeld.

    Bürgermeister lobt Geduld der Anwohner

    Bei den Arbeiten an Kanal- und Wasserleitungen im Bereich des Sennfelder Weges wurde die Feinteerschicht bereits aufgebracht, im Bereich des Tannenwegs folgt sie in Kürze. Im oberen Bereich des Birkenweges laufen die Arbeiten. Bürgermeister Müller sprach ausdrücklich allen Anliegern ein großes Lob für das entgegengebrachte Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten aus.

    In einem Klärbecken in der Kläranlage wurden die Lüfterplatten ausgetauscht. Aufgrund des hohen zeitlichen Aufwands beim Abpumpen des Klärschlamms und den damit verbunden hohen Kosten entschied Bürgermeister Achim Müller zusammen mit Klärwärter Josef Hünlein alle 135 Lüfterplatten auszutauschen. Mit der Erhöhung der Kosten von 3000 auf 5000 Euro waren die Räte einverstanden.

    Die Räte stimmten bei einer Gegenstimme zu, sich an der Ausschreibung des Landkreises Würzburg durch sein Kommunalunternehmen Team Orange für die Klärschlammentsorgung zu beteiligen.

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