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    Lengfurt

    Blumenesche zum Dreifach-Jubiläum der AWO gepflanzt

    Bei der Pflanzung einer Blumenesche im Waldbad Lengfurt (von links): Klaus Scheller (Vorsitzender Förderverein PRO Waldbad), Aloisia Schmidt, Biro Enyed Levente und Frank Krusen (Bauhof Markt Triefenstein), Inge Behl und Beate Kuhn (Gemeinderäte Triefenstein) Foto: Raymond Roth

    Eine Blumenesche ranken Wuchses steht nun im Waldbad Lengfurt, neu angepflanzt zu einem bemerkenswerten  Dreifach-Jubiläum in diesem Jahr: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde vor 100 Jahren gegründet, der AWO-Bezirksverband Unterfranken feiert den 60. Jahrestag seiner Gründung, und der AWO-Triefenstein-Ortsverein Lengfurt wird 30 Jahre alt.

    Die Arbeiterwohlfahrt wurde 1919 von Marie Juchacz, die zu den ersten Frauen in der Nationalversammlung gehörte, als Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD gegründet und gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist, so heißt es in den Publikationen der AWO, aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung. In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

    In Triefenstein ist Aloisia Schmidt die Vorsitzende des Ortsvereins, der bei seinen regelmäßig stattfindenden Senioren-Treffs in der Alten Schule Lengfurt  wertvolle soziale Arbeit leistet: Spielenachmittage, gemeinsames Abendessen, man singt gemeinsam Lieder, und engagiert sich damit und auch zusätzlich in der Seniorenbetreuung im weitesten Sinn.

    Eine Blumenesche sollte es sein, die man im Waldbad in Lengfurt pflanzen wollte. Sie zeichnet sich als diejenige Eschen-Art mit dem langsamsten Wuchs aus, wird maximal 15 Meter hoch und wird dann mit ihrer gut verzweigten, aber lichten, kugelfömigen Krone  hervorragend ins Waldbad passen. So suchte die Ortsvereins-Vorsitzende zusammen mit dem Vorsitzende des Fördervereis PRO-Waldbad, Klaus Scheller, einen geeigneten Platz für die Pflanzung. Man fand ihn in leichter Hanglage wenige Meter nordöstlich vom Kinderschwimmbecken.

    Bei der Pflanzung, die Biro Enyed Levente und Frank Krusen vom Bauhof Markt Triefenstein sachkenntnisreich durchführten, waren außerdem noch zwei Gemeinderäte, namentlich Inge Behl und Beate Kuhn, anwesend. Aloisia Schmidt fügte, ganz im  fränkisch-heimatlichen Sinne, dem Wurzelwerk des Baumes ein Achtel Silvaner „mit den besten Wünschen zu schönem Wachstum“ hinzu.

    Bearbeitet von Raymond Roth

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