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    Zellingen

    Brücke wird für Baustellenverkehr verstärkt

    Für rund 10 000 Euro wird die kleine Brücke über die Retz in der Hermann-Klug-Straße in Retzbach verstärkt. Grund ist der zu erwartende Baustellenverkehr beim Bau des Retzbacher Kindergartens. 
    Für rund 10 000 Euro wird die kleine Brücke über die Retz in der Hermann-Klug-Straße in Retzbach verstärkt. Grund ist der zu erwartende Baustellenverkehr beim Bau des Retzbacher Kindergartens.  Foto: Jürgen Kamm

    Der anstehende Neubau des Retzbacher Kindergartens und der dafür nötig Interimskindergarten vor und im Musikhaus waren Schwerpunkt-Thema im Zellinger Bauausschuss.

    Damit die künftige Baustelle in der Hermann-Klugstraße sinnvoll angefahren werden kann, muss die Brücke über die Retz verstärkt werden. Bisher gab es keine Unterlagen zu ihrer Traglast, die Beschilderung erlaubt nur eine Gesamtlast vom drei Tonnen. Müllautos die leer 16 und voll bis zu 26 Tonnen auf die Waage bringen, fahren dennoch darüber.

    Nach einer Brückenprüfung im Dezember 2018 empfahl Verwaltungsmitarbeiter Martin Eisenbacher. mittelfristig die Schäden zu sanieren. Daraufhin berechnete das Ingenieurbüro Stark aus Retzstadt eine Brückenverstärkung für den Baustellenverkehr des Kindergartens. Dazu werden insgesamt drei Stahlträger unter die 2013 neu asphaltierte Fahrbahnplatte montiert, was die Tragfähigkeit bis zur Befahrung in Schrittgeschwindigkeit mit einem Schwerlastwagen 60 (60 Tonnen Gesamtgewicht, 100 Kilonewton Achslast) anhebt. Derzeit würde die Brücke damit um etwa 40 Prozent überlastet. Höhere Geschwindigkeiten würden den Aufwand für eine Verstärkung deutlich erhöhen und können im Baustellenalltag leicht vermieden werden.

    Den Auftrag für die Brückenverstärkung vergab der Bauausschuss zum Preis von 10¼162 Euro an die Firma Gemündener Metallbau. Das Angebot einer zweiten Firma war rund 5500 Euro teurer.

    Für den Interemskindergarten muss das Brandschutzgutachen von einem zugelassenem Sachverständigen überprüft werden. Dieser Auftrag ging an das Ingenieurbüro Rassek und Partner aus Würzburg zum Preis von 4011 Euro zuzüglich Regiestunden von 99 Euro für die spätere Kontrolle vor Ort.

    Die Elektroarbeiten für den Interimskindergarten schlagen mit rund 11 040 Euro zu Buche, der Auftrag ging an die Energieversorgung, die auch die Hausanschlüsse für Strom und Wasser erstellt. In der Angebotssumme sind die Überprüfung der Installation in der Musikschule samt Kindersicherung für die Steckdosen, ein LAN-Kabel zum Bürocontainer, die über Bewegungsmelder gesteuerte Außen- und Innenbeleuchtung des Verbindungsganges, ein elektrischer Heizkörper und ein automatischer Türöffner sowie der Anschluss der Container am Baustromverteiler enthalten.

    Zweiter Bürgermeister Werner Küffner erklärte zudem, dass Firmen um Angebote für den Kanalanschluss und den Eingangsbereich des Interemskindergartens gebeten wurden. Auch sei eine Zusammenstellung der gewünschten Spielgeräte erstellt worden.

    Bei den privaten Bauprojekten gab der Ausschuss grünes Licht für ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten im Hauenweg 9 in Retzbach. Der potenzielle Bauherr hatte dafür eine Bauvoranfrage eingereicht. Das Mehrfamilienhaus ist auf dem Grundstück im Garten hinter dem bestehenden Haus geplant.

    Für die Leichtmühlstraße 16 in Zellingen gab es einen Bauantrag für zwei Doppelhaushälften Einliegerwohnungen und Garagen. Auch hier stimmten die Räte zu.

    Das in der Wiesenstraße 15 in Duttenbrunn geplant Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage war dank Genehmigungsfreistellungsverfahren eigentlich nur von den Ausschussmitgliedern zur Kenntnis zu nehmen. Sie regen aber an, dass die Garage ein Satteldach erhält wie es der Bebauungsplan vorgibt.

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