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    Thüngen

    Bürger aus Thüngen besuchen Bonnland

    Rund 50 Interessierte waren bei dem Ausflug dabei.  Foto: I. Heidenfelder

    Auf Einladung von Sebastian Heidenfelder, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Thüngen, fuhren 50 interessierte Bürger aus Thüngen nach Bonnland auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg, wie es in einer Pressemitteilung heißt. 

    Heidenfelder, der selbst Ausbilder bei der Bundeswehr in Hammelburg ist, begrüßte die Gäste auf dem Vorplatz von Schloss Greifenstein oberhalb von Bonnland. Das Schloss wurde 1565 von  Philipp III. von Thüngen erbaut und war viele Jahre in Besitz der Familie von Thüngen. 1828 heiratete Schillers jüngste Tochter Emilie Heinrich Adalbert von Gleichen-Russwurm und lebte von da an bis zu ihrem Tode 1872 auf Greifenstein. Anschließend ging es zu einem geschichtlichen Streifzug durch Bonnland.

    Heidenfelder berichtete an mehren Stationen über besondere Ereignisse, wie zum Beispiel die erste Absiedlung 1937 durch die Wehrmacht oder auch die Pest, der 1635 etwa 120 Bewohner zum Opfer fielen. Am Ende erklärte Heidenfelder, das Bonnland seit 1965 komplett abgesiedelt ist und als Übungsdorf der Bundeswehr für den Häuserkampf genutzt wird.

    Bearbeitet von Nico Christgau

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